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Freitag, 10. Juli 2015

Risoles de presunto e queijo/Risoles de Palmito

Kurzzeitig war ich auf dem "Brasilianisches-Essen-Trip", da wir im Rahmen des brasilianischen Junifestes und unserer Geburtstagsfeier einiges vorbereiten mussten. Ich liebe brasilianisches Fingerfood! Das zeigt sich bereits durch meine Liebe zu Pao de Queijo. Aber natürlich gibt es noch viele andere Leckereien - Brasilien ist groß! Und da beim Junifest viele Brasilianer/innen aus dem großen Land zusammenkamen, kam ich auch in den Genuss verschiedener anderer Kleinigkeiten, die ich bisher noch nicht probiert hatte. Sagen wir mal so: ich war überzeugt und wollte die Snacks unbedingt für unsere Feier machen. Hier also jetzt meine Risoles, frittierte Teigtaschen - schnell gegessen, relativ leicht gemacht - aber: viiiiel Arbeit!

Zutaten (Teig - reicht nur für eine Sorte):

  • 1 Brühwürfel
  • 300 ml Wasser
  • 500 ml Milch
  • 1 Löffel Butter
  • 800 g Mehl
  • 1 Ei
  • Paniermehl
  • Fett für die Fritteuse


für die Füllung:

  • 200 g Schinken
  • 200 g Käse (Gouda am Stück)
  • 1 große Tomate
  • Basilikum/getrocknete Kräuter
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz/Pfeffer


für die vegetarische Füllung:

  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Dose Palmito
  • 150 g TK Erbsen
  • Oliven
  • Schmelzkäse
  • Salz/Pfeffer

Schwierigkeit: mittel
Zubereitungszeit (ohne Frittieren): 90 min


Wasser in einen Topf geben und den Brühwürfel darin auflösen. Milch und Butter dazugeben und aufkochen lassen. Sobald die Mischung zu kochen anfängt, den Topf vom Herd nehmen und das gesiebte Mehl nach und nach unter Rühren in die Flüssigkeit mischen, bis sich die Masse vom Boden des Topfes ablöst.

Den so entstandenen Teig aus dem Topf nehmen und auf der Arbeitsfläche etwas abkühlen lassen. Das geht am schnellsten, wenn man sich kleine Portionen abteilt und diese ausrollt.

Füllung 1:

In der Zwischenzeit den Schinken kleinschneiden und den Käse würfeln (ganz klein!). Wer will, kann die Tomate häuten, bevor er sie kleinschneidet - ist aber kein muss! Der Anteil an Schinken, Käse und Tomate sollte ungefähr gleich sein, wenn Tomate fehlt, schneidet noch eine weitere dazu. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Basilikum (oder anderen getrockneten Kräutern) abschmecken.

Füllung 2 (vegetarisch):

In der Zwischenzeit die Zwiebel hacken und die Tomate kleinschneiden. Beides mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Die Palmitostangen kleinschneiden und genau wie die kleingeschnittenen Oliven und die Tiefkühlerbsen in die Pfanne geben. Alles zusammen kurz anbraten und wieder vom Feuer nehmen.

Wenn der Teig abgekühlt ist könnt ihr versuchen, ihn so flach wie möglich auszurollen. Das ist wichtig, da die Risoles, wenn der Teig zu dick ist, später nur wenig Füllung beinhalten. Der nächste Schritt wird den ein oder anderen vielleicht an Weihnachten erinnern, denn jetzt geht es ans Ausstechen! Ich habe hierfür ein Glas mit einer besonders großen Öffnung benutzt. Habt ihr eine Scheibe ausgestochen, könnt ihr diese noch einmal etwas flacher Rollen, bevor ihr mit einem Löffel die Füllung in die Mitte der Teigplatte gebt. Bei der vegetarischen Füllung ist zu beachten, dass ihr vor dem Auftragen der Füllung etwas Schmelzkäse auf die Teigplatte gebt. Dann klappt ihr die kreisrunde Teigplatte zusammen und drückt den Rand mit einer Gabel fest.

Diese Prozedur wiederholt ihr, bis der Teig aufgebraucht ist. Danach schlagt ihr das Ei in eine Schüssel und mixt es gut, bevor ihr die Teigtaschen eine nach der anderen durchzieht und im Anschluss in Paniermehl wälzt. In diesem Zustand lassen sich die Risoles gut einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder auftauen und frittieren!

Wenn alle Risoles paniert sind, geht es ans Frittieren. Die Taschen sind relativ leicht und schwimmen im Fritteusenfett. In meiner Fritteuse habe ich maximal 4 Stück gleichzeitig frittiert (170 - 180 °C für etwa 5 min, bis sie goldbraun sind). Am besten schmecken sie frisch - können aber zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal im Ofen erwärmt werden.

Ja, es ist eine Wahnsinnsarbeit - aber das Ergebnis lohnt sich! Am besten, ihr bereitet gleich eine große Menge vor und friert einen Teil ein.



Luis' Note: 10

Donnerstag, 8. Mai 2014

Bunter Salat mit Rucola

Und weiter geht es in der Reihe: "Was mache ich mit so viel Rucola?" Heute gibt es einen einfachen und fruchtigen Salat. Dieser funktioniert gut als Beilage, aber auch alleine.

Zutaten:

  • 100 g Feldsalat
  • 100 g Rucola
  • 1/2 Dose Pfirsiche
  • 6 Radieschen
  • 1 rote Paprika
  • 50 g Parmaschinken
  • 3 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Rotweinessig
  • Salz, Pfeffer

Schwierigkeitsgrad: leicht
Zubereitungszeit: 15 min

Feldsalat und Rucola verlesen, säubern und trockenschleudern. In eine große Schüssel geben.

Die Radieschen waschen und die Wurzel und den Blattansatz entfernen. In dünne Scheiben schneiden und zum Salat geben.

Die Paprika waschen, Kerne entfernen und würfeln und in die Schüssel zum Salat geben.

Die Pfirsiche abtropfen lassen und (bei Hälften) in schmale Spalten schneiden. Genau wie die anderen Zutaten in die Schüssel geben.

Den Parmaschinken vom Fett befreien und kleinrupfen. Ebenfalls zum Salat geben.

Zum Schluss noch das Dressing aus Rotweinessig, Olivenöl, Salz und Pfeffer anrühren und über den Salat verteilen. Mit Salatbesteck gut mischen und in Salatschüsselchen oder kleinen Tellern servieren.


Luis' Note: 9,2

Mittwoch, 7. Mai 2014

Pizza Rucola mit Parmaschinken

Rucola - er kommt in einer Verpackung, die eigentlich viel zu groß ist, als das man alles auf einmal verarbeiten bzw. essen könnte. Er ist teuer und wird dann auch noch schnell schlecht, wenn man sich nicht beeilt und alles verzehrt. In der Vergangenheit habe ich schon ein Rezept mit Rucola vorgestellt (Italienische Pfannkuchenrolle), allerdings wird auch hier nur eine kleine Menge verwendet. Deshalb (und weil wir derzeit selbst noch auf 100 g Rucola sitzen) dachte ich, ein weiterer Rezeptvorschlag mit Rucola könnte nicht schaden. Außerdem ist diese Pizza meine Lieblingspizza!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 125 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:

  • 1 Dose Tomaten (stückig)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 50 g Reibekäse
  • Italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Parmaschinken
  • 50 g Parmesan (gehobelt)
  • 50 g Rucola

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 70 min (30 min Gehzeit, 20 min Backen)

Selbstgemachter Hefeteig für Pizza ist gar nicht so schwer, wird schön knusprig und schmeckt am Ende wie vom Italiener um die Ecke (oder zumindest fast). Hierfür wird das Mehl in eine Schüssel gesiebt und mit Salz vermischt. In die Mitte macht ihr eine kleine Mulde und bröckelt die Hefe hinein, über die ihr das lauwarme Wasser und das Olivenöl gebt. Mit dem Mixer (Knethaken)  vermischt ihr dann die Zutaten. Sollte der Teig noch zu trocken sein und sich nicht richtig verbinden, gebt vorsichtig noch etwas Wasser dazu. Knetet ihn dann mit den Händen noch geschmeidig und lasst ihn für 30 min an einem warmen Ort zugedeckt gehen.

In der Zwischenzeit könnt ihr bereits die Tomatensoße anrühren: hierfür mischt ihr einfach die stückigen Tomaten aus der Dose (wahlweise auch andere stückige Tomaten z. B. von Knorr - Tetrapack) mit dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Kräutern und dem Reibekäse.

Den Backofen könnt ihr bereits vorheizen.

Nach 30 min sollte der Teig schön aufgegangen sein, so dass ihr ihn auf Backblechgröße ausrollen könnt. Gebt dann die Tomatensoße gleichmäßig darüber und stellt den Boden für 20 min bei 200 °C in den Backofen.

Wenn der Pizzaboden fertig gebacken ist, gebt ihr den Rucola, den Parmaschicken (ein bisschen zerrupfen) und den Parmesan darüber. Wer mag kann auch noch etwas Olivenöl über die Pizza träufeln oder mit Pizzagewürz nachwürzen.




Luis' Note: 10 (5 von 5 Wellensittiche... ich weiß nicht, warum diese Wertung eingeführt wurde)

Dienstag, 6. Mai 2014

Rhabarber-Tiramisu

Momentan ist ja Rhabarberzeit und zum ersten Mal habe ich mir auch mal eine Packung besorgt. Was genau ich damit eigentlich machen wollte, wusste ich nicht. Hauptsache mal was gekauft. Letztendlich entschied ich mich für eine art Tiramisu - nur ohne Kaffee und mit Rhabarber! Fruchtig frisch und genau richtig für die ersten warmen Frühlingstage.

Zutaten:
  • 750 g Rhababer
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Vanillesoße
  • 5 EL Wasser
  • 4 EL Zucker
  • 125 g Mascarpone
  • 250 g Magerquark
  • 200 g Joghurt (Natur 1,5 %)
  • Zitronenaroma
  • 8 EL Orangensaft (oder Multivitamin)
  • 2 EL Likör
  • 24 Löffelbiskuits
  • 2 EL Pistazien (gehackt)
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 30 min (+ 2 h Kühlzeit)

Zuerst wird das Kompott hergestellt. Dazu müsst ihr den Rhabarber vom Blattansatz und dem Ende befreien, gut waschen und anschließend schälen. Dabei wir die äußere Hautschicht einfach abgezogen. Anschließend schneidet ihr den Rhabarber in kleine Stücke und gebt diese mit 5 EL Wasser, einem Päckchen Vanillezucker und 2 EL Zucker in einen Topf. Erhitzt nun alles vorsichtig. Während der Rhabarber leicht köchelt, rührt die Vanillesoße mit Wasser an (etwa 3-6 EL) und gebt sie, nachdem der Rhabarber etwa 5 min geköchelt hat, in den Topf. Gut umrühren und weitere 3 min auf niedriger Flamme köcheln lassen. Wenn euch der Rhabarber noch zu sauer ist, gebt noch etwas mehr Zucker dazu. Dann das Kompott vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Für die Creme gebt ihr den Mascarpone, Joghurt und Quark mit einem Päckchen Vanillezucker und zwei Tropfen Zitronenaroma in eine Schüssel und verrührt alles gut, bis die Zutaten cremig sind. Falls nötig schmeckt die Creme noch mit etwas mehr Zucker ab.

Nun nehmt ihr euch eine Auflaufform zur Hand, in die ihr 12 Löffelbiskuits legt. Den Saft vermischt ihr mit Likör (ich habe Apfellikör verwendet) und verteilt die Hälfte davon über den Biskuits.

Danach gebt ihr das Kompott über die Löffelbiskuits und verteilt als nächstes die Hälfte der Creme auf dem Rhabarber. Die letzten 12 Biskuits legt nun auf die Creme (ihr könnt sie etwas eindrücken) und verteilt den Rest Saft darauf. Abschließend gebt ihr die restliche Creme über die Biskuits und verziert alles mit den gehackten Pistazien.

Bevor ihr das Tiramisu genießen könnt, solltet ihr es für etwa 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen. 




Luis' Note: 9,3 (4,9 von 5 Wellensittiche)

Montag, 5. Mai 2014

Crispy Fish mit Beilagen

Premiere am heutigen Tage: das erste Mal haben Luis und ich Kartoffelbrei selbstgemacht! (Glücklicherweise hatte ich mir vor einer Woche einen Kartoffelstampfer zugelegt... Zufall? Ich denke nicht!) Dabei war der eigentlich nur die Beilage zu den knusprigen Fisch in Cornflakes-Bröseln! Beides hat aber überzeugt.

Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 700 g Seelachsfilet
  • 2 Eier
  • 100 g Frischkäse
  • 150 ml Milch
  • 1-2 Zucchini
  • 300 g Karotten
  • 200 g Cornflakes
  • Mehl
  • Fischwürzer
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Öl

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 60 min

Das leidige Thema: Kartoffeln schälen - aber ohne geht es nicht. Deshalb: Kartoffeln waschen, schälen und vierteln und dann in Salzwasser etwa 20 min kochen, bis sie weich sind.

Währenddessen die Zucchini und Karotten waschen, eventuell schälen und in längliche, dünne Stücke schneiden. Dann für etwa 10-15 min in Wasser garen (oder dämpfen in einem dafür vorgesehenen Topf). Wenn das Gemüse fertiggegart ist, das Wasser abschütten und die Karotten und Zucchinis mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Cornflakes in eine Plastiktüte geben und mit einem Nudelholz (oder einem anderen schweren Gegenstand) krümelig walzen. Die feinen Flakes auf einen Teller geben.

Die Fischfilets schräg halbieren, salzen, pfeffern und mit Fischwürzer würzen. Dann beidseitig mit Mehl bestreuen. Die Eier aufschlagen und in einer kleinen Schüssel verquireln. Den Fisch durch das verquirlte Ei ziehen und dann in den Cornflakes wälzen (eventuell müsst ihr diese leicht andrücken). Die panierten Filets dann in einer heißen Pfanne mit Öl von beiden Seiten goldgelb braten (3 - 4 min von jeder Seite - länger sollte nicht nötig sein). Die fertigen Filets beiseitelegen und am besten abdecken, damit sie nicht so schnell kalt werden.

Die fertiggekochten Kartoffeln abschütten und mit einem Kartoffelstampfer und der Milch zu Brei stampfen. Wenn das Püree fein genug ist, den Frischkäse unterrühren. Den Brei mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.



Luis' Note: 4,5 von 5 Wellensittichen (ja, denn heute ist alles anders...)

Sonntag, 4. Mai 2014

Kartoffeln mit Schnittlauchsoße

Ein sehr beliebtes und typisch hessisches Essen zu Ostern ist bei uns die Schnittlauchsoße, die zusammen mit Kartoffeln gegessen wird. Genau wie bei der Frankfurter Grünen Soße ist die Soße kalt und die Kartoffeln warm. Ich mag die Soße gern - außerdem ist sie schnell zubereitet (und besonders lecker, wenn man sie mit den Kartoffeln "zermatscht").

Zutaten:

  • 750 g Kartoffeln
  • 500 ml Dickmilch
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 8 gekochte Eier
  • 1 EL Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer

Schwierigkeitsgrad: leicht
Zubereitungszeit: 25 min

Kartoffeln waschen, schälen und vierteln. Dann in Salzwasser für etwa 20 min kochen.

Die Eier anpieksen und in Wasser für 10 min (hart) kochen, dann abschrecken und beiseite stellen.

Den Schnittlauch waschen und mit einer Kräuterschere (oder einem kleinen Beil) kleinhaken. In eine Schüssel geben und mit der Dickmilch mischen. Dann die saure Sahne dazugeben und nocheinmal gut umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn die Eier etwas abgekühlt sind, diese schälen und in einem Eierteiler erst in die eine und dann die andere Richtung (quer/längs) teilen und die Stückchen in die Soße geben und gut mischen.

Kartoffeln abschütten und mit der kalten Soße servieren.

Für gewöhnlich isst man bei uns dazu noch Rohwurst - aber die lasse ich eigentlich immer weg ;).



Luis' Note: 9,5

Samstag, 3. Mai 2014

Würzige Kartoffel-Wedges

Endlich stelle ich auch mal mein Wedges-Rezept vor. Ich liebe Wedges - tatsächlich mag ich sie lieber als Pommes. Besonders gut machen sie sich als Beilage beim Grillen oder aber auch als Hauptmahlzeit mit einem leckeren Kräuterquarkdip.

Zutaten:

  • 750 g - 1 kg Kartoffeln
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Paprika edelsüß
  • Salz
  • Italienische Kräuter (frisch oder getrocknet) oder frischer Rosmarin

Zubereitungszeit: 10 min (+ 35-45 min im Ofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht


Die Kartoffeln gründlich waschen und in gleichmäßige Spalten schneiden. Aus einer Kartoffel solltet ihr etwa 8 Spalten erhalten (natürlich abhängig von der Größe). Sind die Spalten zu dick, dauert das Backen länger!

Die geschnittenen Stücke in eine große Schüssel geben und das Olivenöl dazugeben. Gut mit Salz und Paprikapulver würzen. Dann je nach Gusto auch die Kräuter dazugeben. Am besten lässt sich übrigens alles vermischen, wenn die Schüssel einen Deckel hat, den ihr draufmachen könnt - dann einfach nur schütteln.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die gewürzten Spalten darauf verteilen. Achtet darauf, dass die Kartoffeln nicht zu dick übereinander liegen. Am besten gelingen die Wedges, wenn sie gar nicht geschichtet werden und ab und zu gewendet, bzw. bewegt werden.



Luis' Note: 8,2

Freitag, 2. Mai 2014

Reisberg

Das folgende Rezept war ein sehr beliebtes Rezept meiner Mutter. Ich glaube allerdings, dass sie es schon sehr lange nicht mehr gemacht hat. Außerdem  hatte ich das Gericht an dem Tag gekocht, an dem ich mein Brautkleid ausgesucht habe... hach ja - schöne Erinnerung! Und ein Grund mehr, es endlich vorzustellen!

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Paprika (Farbe egal)
  • 200 g Schinken (oder Putenbrust)
  • 40 g Margarine
  • 200 g Lankornreis
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Glas Champignons
  • 250 g Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 1 Prise Zucker
  • 40 g Reibekäse (Emmentaler)

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 40 - 45 min

Zwiebel fein würfeln. Paprika waschen, Kerne entfernen und ebenfalls würfeln. Den Schinken in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Dann die Zwiebeln mit der Paprika in einer Pfanne mit Öl für etwa 5 min andünsten und danach den Schinken dazugeben. Weitere 3 - 5 min anbraten.

Dann den trockenen Reis dazugeben und glasig braten lassen (sollte etwa 2 min dauern). Anschließend die Gemüsebrühe dazugeben (am besten heiß) und alles etwa 25 min zugedeckt bei schwacher Hitze quellen lassen. Ab und zu ein bisschen an der Pfanne rütteln (nicht rühren), damit der Reis körnig bleibt.

Die Champignons abschütten und gut abtropfen lassen. Außerdem die Tomaten häuten (geht gut, wenn man sie in heißes Wasser legt), dann vierteln und gemeinsam mit den Pilzen zum Reis geben.

Die Reismischung dann gut mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker würzen und noch einmal gut erhitzen.

Vor dem Servieren noch den Käse einrühren, den Reis in eine Schüssel füllen und auf einen Teller stürzen.




Luis' Note: (wird noch ergänzt)

Donnerstag, 1. Mai 2014

Farfalle mit Quark-Hackbällchen

Gestern bin ich wieder über dieses Rezept gestolpert, es ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben (und tatsächlich habe ich es heute wieder gemacht). Frikadellen kann ja jeder machen - aber hier gibts kleine Hackbällchen in einer leichten Käsesoße! Wenn das mal nichts für Probierfreudige ist?!

Zutaten:

  • 500 g Hackfleisch (gemischt, oder Geflügel)
  • 1 kl. Zwiebel
  • 2 EL Quark
  • 3 EL Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer
  • 350 - 400 g Farfalle (das sind die Schleifchen)
  • 3 Karotten
  • 150 g Erbsen (TK oder Dose)
  • 250 ml Milch
  • 150 - 200 g Schmelzkäse (natur)

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 25 min

Die Nudeln in Salzwasser laut Packungsanleitung kochen.

Während die Nudeln kochen, die Zwiebel hacken und mit dem Hackfleisch mischen. Dann den Quark und die Semmelbrösel dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut durchkneten. Nun müsst ihr kleine Bällchen formen. Das geht am besten, wenn ihr euch die Hände etwas anfeuchtet.

Die fertigen Bällchen dann in einer Pfanne mit Öl rundum braun braten (ca. 5 - 8 min) und wenn sie fertig sind noch einmal kurz beiseite stellen.

Die Karotten waschen, schälen und in Stifte schneiden. Zusammen mit den Erbsen in der Milch für etwa 5 min garen. Dann den Käse unterrühren und weitere 5 min köcheln lassen. Abschließend die Gemüsesoße mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn die Nudeln fertig sind, diese abgießen und gut abtropfen lassen.

Die Hackbällchen mischt ihr noch unter die Soße, bevor ihr alles mit den Nudeln anrichtet.




Luis' Note: 8,9

Mittwoch, 30. April 2014

Tortellini-Auflauf

In meinen tollen neuen Kochbüchern sind so viele Dinge drin, die ich unbedingt ausprobieren will. Leider habe ich weder die Zeit dafür, noch die Menschenmenge, die ich mit dem Gekochten füttern könnte. Deshalb muss ich mich wohl oder übel auf ein paar Rezepte beschränken, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind, bzw. von denen ich denke: "Oh ja, das hast du schon lange nicht mehr gegessen..." So auch ein Tortellini-Auflauf - sowas hab ich wirklich schon ewig nicht mehr gegessen! Deshalb musste ich den einfach machen. Allerdings abgewandelt (wer mich kennt, der weiß, dass ich mich nur selten an Rezepte halte...).

Zutaten:

  • 2 Packungen frische Tortellini (Kühltheke, etwa 800 g)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zucchini
  • 100 g Champignons (darf auch mehr sein ;D)
  • Öl
  • 100 g gekochter Schinken
  • 150 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
  • 250 ml Sojacreme
  • 100 g Reibekäse (oder Parmesan)
  • Gemüsebrühe
  • Italienische Gewürzmischung
  • Paprika edelsüß
  • Salz, Pfeffer

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 20 min (+ 15 min im Ofen)


Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Tortellini in Gemüsebrühe kochen und abgießen.

Zwischenzeitlich die Zwiebel schälen und würfeln. Die Zucchini waschen, ebenfalls würfeln und dann mit der gehackten Zwiebel in etwas Öl andünsten. Die Pilze kleinschneiden und ebenfalls in die Pfanne zum andünsten geben. Gebt am besten einen Schuss Wasser über das Gemüse, damit es nicht zu sehr anbrennt.

Jetzt die Schinken kleinschneiden und ebenfalls in die Pfanne geben und kurz mitbraten.

Nun kommt die Sojacreme dazu. Lasst das Gemüse etwas in der Creme köcheln, bevor ihr den Joghurt dazugebt. Jetzt könnt ihr auch schon mit Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und den italienischen Kräutern würzen. Sollte die Soße noch zu dickflüssig sein, könnt ihr sie ganz einfach mit etwas Wasser und Instantgemüsebrühe "verlängern". Ich habe noch etwa 125 ml Gemüsebrühe zur Soße gegeben - das reicht für eine Menge von 800 g Nudeln aus!

Die Hälfte des Käses könnt ihr auch schon unter die Soße rühren. Nach gut 15 min sollte das Gemüse und die Soße fertig sein.

Gebt nun die Hälfte der Tortellini in eine gefettete Auflaufform und dann die Hälfte der Soße darüber - das ganze wiederholen. Den restlichen Käse verteilt ihr nun auf dem Auflauf und schiebt die Mischung für 15 min in den Ofen (180 °C).

Anstatt der Sojacreme könnt ihr natürlich auch Sahne nehmen. Allerdings verträgt das ja auch nicht jeder... (und die Figur dankt es auch nicht ;D)



Luis' Note: 9,9

Freitag, 4. April 2014

Frühlingsfrischer Couscous-Salat

Heute gibt es einen super schnellen und besonders einfachen Couscous-Salat! Das Gute daran ist, dass man nur wenige Zutaten dafür braucht und ihn - bei besonders großem Hunger - auch warm essen kann (trotzdem schmeckt er wohl kalt viel aromatischer). Tatsächlich ist der Salat diesmal rein vegetarisch!

Zutaten:

  • 250 g Erbsen (TK)
  • 300 g Couscous
  • ca. 250 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 200 g Feta
  • 2 EL Olivenöl
  • Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, evt. frische Kräuter

Schwierigkeitsgrad: leicht
Zubereitungszeit: 15-20 min

Couscous hat den Vorteil, dass man ihn nicht kochen muss, sondern dass er lediglich in Gemüsebrühe ziehen muss. Gebt den Couscous also in eine Schüssel und bringt die Gemüsebrühe zum Kochen. Dann einfach zum Couscous geben und quellen lassen.

In der Zwischenzeit könnt ihr auch die Erbsen in etwas Salzwasser garen. Das geht auch ganz schnell. Gießt sie in ein Sieb ab und lasst sie gut abtropfen, bevor ihr sie zum Couscous dazugebt.

Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden und anschließend ebenfalls zum Couscous geben. Jetzt ist auch Zeit, die Kräuter zu hacken und sie gemeinsam mit dem Öl dazuzugeben.

Den Feta könnt ihr einfach zerbröseln und über den Salat geben.

Jetzt nur noch mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken - das war's!

Warm schmecken die Frühlingszwiebeln sehr stark, abgekühlt verlieren sie ihren starken Zwiebelgeschmack etwas. Ich rate euch deshalb, den Salat kühl zu stellen und etwas ziehen zu lassen. Da wir die Portion nicht vor unserem Urlaub geschafft haben, haben wir den Rest einfach eingefroren - das hat auch geklappt! Der Salat verliert sein Aroma nicht und taut auch ganz schnell wieder auf.


Luis' Note: 8,0

Freitag, 21. März 2014

Wedges-Pfanne

Gerade habe ich festgestellt, dass ich noch gar nicht mein Kartoffel-Wedges-Rezept gepostet habe! Das muss ich bei Gelegenheit unbedingt nachholen - besonders weil die Wedges so lecker sind. Bis dahin muss ich euch jetzt erst einmal mit einem anderen Wedges-Rezept vertrösten.

Zutaten:
  • 500 g Kartoffeln (festkochend)
  • 300 g Champignons
  • 300 g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Cremefine/Sahne
  • Petersilie
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Kurkuma, Paprikapulver
  • frische Petersilie


Zubereitungszeit:
Schwierigkeitsgrad: mittel

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Spalten schneiden - am besten nicht zu groß und zu dick, sonst dauert es länger, bis sie gar sind. Die Spalten dann bei mittlerer Hitze mit etwas Öl für 20 min in einer Pfanne anbraten.

Inzwischen die Pilze putzen und vierteln. Wenn die Kartoffeln fertig sind, die Pilze mit dazugeben und noch ein paar Minuten mitbraten lassen. Gut mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zwiebel schälen und hacken und in einer zweiten Pfanne anbraten. Dann das Hackfleisch dazugeben und krümelig braten. Mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Paprikapulver würzen (es darf ruhig etwas mehr sein - Hackfleisch ist doch recht widerspenstig, wenn es ums Würzen geht). Dann die Sahne dazugeben (ich habe übrigens Cremefine Pilz verwendet) und noch einen Moment köcheln lassen. Dann die Kartoffeln dazugeben und gut mischen.

Die Petersilie hacken und ebenfalls in die Pfanne geben.

Ich habe bei meinem Versuch übrigens 500 g Hackfleisch verwendet, was aber bei der angegebenen Menge Kartoffeln und Pilze vielleicht doch etwas zu viel war. Probiert es einfach selbst einmal aus. :)


Luis' Note: 9,5

Donnerstag, 20. März 2014

Konfetti-Auflauf

Heute mal was ganz Buntes und Einfaches - ein toller Nudelauflauf, der schnell zubereitet ist und dann nur noch in den Backofen geschoben werden muss. Wer mag kann den Auflauf auch fleischlos zubereiten!

Zutaten:

  • 500 g Farfalle
  • 1 Paprika (rot)
  • 200 g Erbsen (entweder TK oder aus der Dose)
  • 1 Dose Mais
  • 150 g Schinken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 200 g Frischkäse (Kräuter oder normal)
  • 100 ml Milch
  • 4 Eier
  • 100 g geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß

Zubereitungszeit: 15 min (+ 35 min im Ofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht


Die Nudeln in Salzwasser geben und kochen. Den Backofen auf 200 ° vorheizen.

Zwischenzeitlich die Paprika waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Mais in einem Sieb abtropfen lassen - ebenso mit den Erbsen verfahren (bei TK-Erbsen sollten diese etwas antauen, bevor sie verarbeitet werden). Das Gemüse kann dann in einer Schüssel vermischt werden.

Die Zwiebel kleinhacken, den Schinken würfeln und beides mit etwas Öl in einer Pfanne für etwa 3 min anbraten. Ebenfalls zum Gemüse geben und alles salzen und pfeffern.

Wenn die Nudeln fertig sind, können sie abgeschüttet und mit dem restlichen Gemüse in einer Auflaufform vermischt werden.

Nun die Eier, den Frischkäse und die Milch gut verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß würzen. Die Eiermilch über den Auflauf geben und zum Schluss noch den Käse darüberstreuen.

Den Auflauf für etwa 35 min im Ofen backen, bis der Käse schön goldbraun ist.




Luis' Note: 8,8

Sonntag, 9. März 2014

Italienische Pfannkuchenrolle

Heute musste es etwas Leichtes und Gesundes sein, da wir zum Frühstück bereits gesündigt haben (Nutellakuchen mmmh lecker!). Ich hatte vor längerer Zeit schon einmal diese Pfannkuchenrolle gemacht, aber aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht gepostet. Nachdem Luis heute so begeistert war und der Rolle glatte 10 Punkte gegeben hat, muss ich das Rezept aber endlich vorstellen!

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Mineralwasser
  • 100 g Mehl
  • Salz/Pfeffer
  • 50 g Rucola
  • 150 g Parmaschinken
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 200 g Kräuterfrischkäse

Zubereitungszeit: 25 min (davon 15 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Rucola verlesen, waschen und am besten in einer Salatschleuder trockenschleudern.

Eier, Milch, Wasser und Mehl zu einem Teig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den flüssigen Teig daraufschütten (gleichmäßig verteilen). Die Hälfte des Rucola im flüssigen Teig verteilen und etwas eindrücken. Die Mischung für etwa 15 min bei 200 Grad in den Ofen schieben.

Für die Füllung die getrockneten (nicht in Öl eingelegten) Tomaten kleinschneiden und mit dem Frischkäse vermischen. Noch einmal mit Pfeffer abschmecken (evt. auch Salz).

Wenn der Pfannkuchen fertig ist, diesen aus dem Ofen nehmen und mit dem Backpapier vom Backblech nehmen. Die Käsefüllung gleichmäßig darauf verteilen. Den Parmaschinken einfach etwas kleiner rupfen und auf der Füllung verteilen. Jetzt noch den restlichen Rucola darüber streuen.

Der Pfannkuchen wird jetzt von der langen Seite her aufgerollt - kann relativ eng gerollt werden. Jetzt nur noch in gleichmäßig große Stücke schneiden. Bitte beachtet, dass der Pfannkuchen schnell abkühlt - daher muss er auch schnell verzehrt werden :).



Luis' Note: 10

Samstag, 15. Februar 2014

Jägerschnitzelpfanne

Es vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht Lust auf Schnitzel habe. So ein richtig leckeres Wiener Schnitzel - hmmm. Leider ist frittieren nicht so mein Favorit, deshalb weichen Luis und ich häufig auf andere Arten von Schnitzel aus. Heute haben wir das folgende Rezept ausprobiert - und für superlecker empfunden (siehe Note)! Außerdem ist es auch noch richtig leicht zuzubereiten!

Zutaten:

  • 500 - 600 g gemischte Pilze (entweder tiefgefroren oder aus dem Glas, natürlich gehen auch frische)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 50 g getrocknete Tomaten (müssen nicht eingelegt sein!)
  • 500 g Hähnchenbrustschnitzel
  • 200 ml Sojacreme (ersatzweise Cremefine Pilze)
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • etwas frischer Rosmarin
  • Salz, Pfeffer, italienische Gewürzmischung (auch lecker: Tomate Mozzarella Salz)
  • Beilage nach Wahl (z. B. Spätzle, Reis, Schupfnudeln...)

Zubereitungszeit: 25 min
Schwierigkeitsgrad: leicht

Die Schnitzel abwaschen, trockentupfen und in etwa 50 g große Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzelchen von beiden Seiten etwa 3 min anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.

Frühlingszwiebeln waschen und kleinschneiden. Die Pilze aus dem Glas gut abtropfen lassen. Solltet ihr tiefgefrorene Pilze verwenden, könnt ihr diese vorher etwas antauen lassen, damit sie ein bisschen Wasser verlieren.

Wenn die Schnitzel fertig sind, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Dann die Pilze in der gleichen Pfanne mit etwas Salz und Pfeffern anbraten und nach etwa 2 min die Frühlingszwiebelringe dazugeben. Weitere 2 min bei mittlerer Hitze anbraten lassen.

Zwischenzeitlich könnt ihr die getrockneten Tomaten etwas zerkleinern und den Rosmarin waschen, abzupfen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

Jetzt nach und nach die Sojacreme und die Gemüsebrühe zu den Pilzen und den Frühlingszwiebeln geben.

Nach kurzer Zeit könnt ihr dann bereits die Tomaten und den Rosmarin dazugeben. Jetzt alles köcheln lassen, bis die Soße cremig wird. Nun gebt ihr die Schnitzel wieder in die Pfanne und erwärmt sie noch einmal in der Soße. Außerdem müsst ihr nun gut nachwürzen. Mit Salz vorsichtig sein, da die Gemüsebrühe und die Tomaten bereits recht salzig sind. Besonders gut dazu passt eine italienische Gewürzmischung (mit Paprika, Oregano usw.).

Überraschenderweise schmeckt die Sojacreme gar nicht nach Getreide, wie man es von der Sojamilch her kennt. Wir waren begeistert und ich denke, wir werden Sojacreme nun öfter mal verwenden.


Luis' Note: 10

Sonntag, 2. Februar 2014

Hirse-Gemüse-Pfanne

Hirse - unsere Wellis lieben sie! Und tatsächlich komme ich nun nicht drumherum, euch ein wirklich sehr leckeres Hirserezept vorzustellen. Vergleichen kann man Hirse etwa mit Couscous, allerdings ist die Zubereitung etwas anders. Und ich kann euch jetzt schon versprechen, dass auch ihr auf den Geschmack kommen werdet (jetzt müssen Luis und ich uns zurückhalten, nicht von der Welli-Hirse zu naschen...;D).

Zutaten:

  • 200 g Hirse
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Fetakäse
  • 550 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zucchini
  • 10 Kirschtomaten
  • 1 Paprika (rot oder gelb)
  • Salz, Pfeffer 
  • Oregano, Italienische Gewürzmischung, Paprika edelsüß


Zubereitungszeit: 30 min
Schwierigkeitsgrad: leicht

Die Hirse mit 400 ml Gemüsebrühe aufkochen und bei geringer Hitze köcheln lassen (etwa 15 min). Den Topf vom Herd nehmen und die Hirse weitere 10 min quellen lassen (wenn das Wasser nicht komplett verdampft ist, ist das nicht schlimm).

Zwischenzeitlich die Zwiebel kleinhacken und die Zucchini putzen, waschen, längs halbieren und dann in dünne Scheiben schneiden. Auch die Paprika säubern und in kurze Streifen zerkleinern. Die Zucchini und Paprika jetzt mit etwas Öl in einer Pfanne zusammen mit der Zwiebel anbraten. Das Gemüse bei mittlerer Hitze 2-3 min andünsten und mit Salz, Pfeffer und Oregano (italienische Gewürzmischung) würzen.

Die Tomaten waschen und vierteln. Den Fetakäse zerbröseln und noch einmal beiseite stellen.

Jetzt die restliche Gemüsebrühe dazugeben und das Gemüse etwa 5 min darin köcheln lassen. Dann die Hirse (samt vorhandener Flüssigkeit) und die Tomatenstückchen unterheben. Alles noch einmal gut mit Paprika edelsüß, Pfeffer und Oregano abschmecken, bevor der Fetakäse darüber gegeben wird.

Tatsächlich könnte ich mir vorstellen, dass die Hirsepfanne auch gut mit Geflügel harmoniert. Das probieren wir dann das nächste mal aus! Viel Spaß und gutes Gelingen!


Luis' Note: 8,3

Tomatenauflauf mit Ricotta

Im Rahmen unserer Ernährungsumstellung probieren Luis und ich derzeit viele neue Rezepte aus. Eines davon möchte ich euch heute vorstellen - denn neben der Tatsache, dass es schnell zubereitet ist (ok mal abgesehen von der Zeit im Ofen), ist es auch noch total einfach zu machen! Ursprünglich ein vegetarisches Rezept, hier etwas abgewandelt mit Schinken (der natürlich auch weggelassen werden kann). Dazu passt z. B. ein leckeres Ciabattabrot mit einem grünen Salat.


Zutaten:

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Frischkäse (Kräuter)
  • (100 g Schinken)
  • 3 Eier
  • 1 EL Mehl
  • 100 g Erbsen
  • 12 Kirschtomaten
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß


Zubereitungszeit: 15 min (+ ca. 30 min im Ofen)
Schwierigkeitsgrad: einfach


Ricotta, Frischkäse, Eier und Mehl vermischen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Inzwischen den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Frühlingszwiebeln putzen, waschen, kleinschneiden und in die Käsemasse geben. Auch die Erbsen im Anschluss in die Masse geben und vorsichtig umrühren.

Den Schinken in kleine Würfel schneiden und ebenfalls zu den restlichen Zutaten hinzugeben und gut umrühren.

Jetzt eine Auflaufform mit etwas Olivenöl einfetten und die Käsemischung einfüllen. Zum Schluss noch die Tomaten über dem Auflauf verteilen (eventuell etwas in die Masse eindrücken).

Das Ganze geht jetzt für ca. 30 min (etwas länger, sofern der Auflauf nach Ablauf der Zeit noch zu flüssig ist) bei 200 °C in den Backofen. Guten Appetit!



Luis' Note: 9,0

Freitag, 8. November 2013

Asiatisches Curry-Hack

Nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag von mir - das wollte ich eigentlich schon viel früher tun! Gestern habe ich mir ein neues kleines Rezeptebuch zugelegt und war so begeistert von der Vielfalt an Rezepten, dass ich heute gleich mal was ausprobieren musste! Hier die vielleicht etwas ungewöhnliche, aber dennoch sehr leckere asiatische Hackfleischvariante.

Zutaten (Zubereitung im Wok):

  • 500 g Hackfleisch
  • 400 ml Kokosmilch
  • 500 g Brokkoli
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • (1 Zehe Knoblauch)
  • 1 Dose Pfirsiche
  • Curry
  • Ingwer / Ingwerpulver
  • Sesamöl
  • Salz/Pfeffer

Zubereitungszeit: 35 min
Schwierigkeitsgrad: leicht


Reis wie gewohnt kochen.

Zwiebeln hacken, Möhren schälen und in Scheiben schneiden und den Brokkoli putzen und waschen. Anschließend das Sesamöl in den Wok geben und erhitzen. Sesamöl ist hervorragend für hohe Temperaturen geeignet und ich habe gelernt, dass man sehr leicht erkennen kann, wenn das Öl die richtige Temperatur zum Anbraten erreicht hat! Sobald da Öl anfängt zu dampfen, kann das Hackfleisch darin angebraten werden. Lasst es ruhig etwas braun werden, das verleiht dem Essen später eine gesunde Farbe! :)

Sobald das Hackfleisch gut angebraten ist, die gehackte Zwiebel hinzufügen (und wer mag auch gerne den gehackten Knoblauch) und das Fleisch mit Curry und Ingwer sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Es bleibt euch überlassen, ob ihr Ingwerpulver oder frischen Ingwer benutzt. Ich habe Pulver verwendet.

Anschließend die Gemüsebrühe angießen und weiter köcheln lassen. Dann kann auch schon die Kokosmilch dazu. Hebt euch wenn ihr die Pfirsiche abschüttet unbedingt die Brühe auf, da ihr jetzt auch ein bisschen (ca. 6 EL) davon in den Wok geben solltet. Das Ganze etwa 7 min köcheln lassen, bevor ihr die geschnittenen Karottenscheiben hinzufügt. Noch einmal etwa 5 min köcheln lassen und dann den Brokkoli dazugeben. Während das Gemisch noch einmal für 10 min weiterköchelt die Pfirsiche kleinschneiden und diese nach Ablauf der Zeit ebenfalls in den Wok geben.

Zu guter Letzt noch - wenn nötig - mit Salz und Pfeffer abschmecken - fertig!



Luis' Note: 9,2

Samstag, 8. Oktober 2011

Karottensuppe mit Shrimps

Mmh, ich erinnere mich nur zu gut an diese leckere Karottensuppe, die ich letztes Jahr kurz vor Weihnachten mal gegessen habe. Ich habe versucht, sie nachzukochen. Zugegeben - meine Suppe schmeckte ganz anders, war aber trotzdem lecker! Vielleicht kann ich ja irgendwann doch noch das Originalrezept ausfindig machen...




Zutaten

  • 500 g Karotten
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 125 ml Weißwein
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher Saure Sahne
  • 150 g Shrimps
  • Salz und Pfeffer

Zubereitungszeit: 30 min
Schwierigkeitsgrad: leicht


Karotten schälen und in kleinere Stücke schneiden. Zwiebel hacken und zusammen mit den Karotten in einem Topf mit etwas Öl kurz andünsten. Dann nach und nach die Gemüsebrühe (bzw. Wasser und einen Brühwürfel) dazugeben und 15 min auf mittlerer Flamme kochen lassen.

Brühe vom Herd nehmen und entweder mit einem Pürierstab oder einem Standmixer pürieren. Dann alles wieder in einen Topf schütten und Wein und saure Sahne unterrühren. Kurz aufkochen lassen und die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Wer mag, kann dem Ganzen auch noch etwas Schärfe mit Chiliflocken verleihen.
Falls ihr Tiefkühlshrimps benutzt, solltet ihr diese zuerst auftauen lassen, bevor ihr sie in die Suppe gebt. Die Shrimps dann einfach unterrühren. Die Shrimps können aber auch ganz weggelassen werden - dann ist die Suppe rein vegetarisch!



Luis' Note: 8

Spätzlepfanne

Oje oje, das Rezept verstaubte schon im Entwurfpool! Ich hatte damals vergessen, ein Bild vom fertigen Teller zu machen (...). Zwischenzeitlich habe ich die Spätzlepfanne aber nochmal gekocht (und mich natürlich nichtmal an mein eigenes Rezept gehalten - deshalb sieht das Endprodukt jetzt doch etwas anders aus, als das erste Mal). Hier eine einfache und sehr schmackhafte Idee für Leute mit wenig Zeit und viel Hunger!



Zutaten:
  • 500 - 750 g Spätzle (zum Aufkochen oder einfach für die Pfanne)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln oder 1 Zwiebel
  • 400 g Putengeschnetzeltes
  • 2 Paprika
  • 300 g Champignons
  • 100 ml Cremefine "Pilze"
  • 50 ml süße Sahne/Cremefine
  • 50 - 100 ml Wasser
  • Brühwürfel
  • Öl

Zubereitungszeit: 20 min
Schwierigkeitsgrad: leicht


 Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Solltet ihr stattdessen eine Zwiebel benutzen, einfach hacken und dann in die Pfanne geben. Anschließend das Fleisch dazugeben und gut mit Salz und Pfeffer würzen.


Paprika waschen und Champignons putzen und beide kleinschneiden - bei den Champignons reicht es, wenn ihr sie viertelt.

Wenn das Fleisch schon leicht braun ist, löscht es mit dem Wasser ab und gebt etwas Brühwürfel dazu. Anschließend die Pilze und Paprikastückchen dazugeben und etwa 3 min anbraten. Dann füllt das Ganze mit der Sahne/Cremefine auf.


Jetzt können die Spätzle in die Pfanne. Gebt sie am besten nach und nach dazu und nicht alles auf einmal. Die Soße wird langsam verkochen, bzw. von den Nudeln aufgesaugt werden, also nicht darüber wundern. Wer dem Ganzen noch den letzten Schliff geben will, kann einen Spritzer Weißwein dazuschütten, kurz bevor ihr die Spätzlepfanne vom Herd nehmt.




Luis' Note: 9,1