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Freitag, 10. Juli 2015

Risoles de presunto e queijo/Risoles de Palmito

Kurzzeitig war ich auf dem "Brasilianisches-Essen-Trip", da wir im Rahmen des brasilianischen Junifestes und unserer Geburtstagsfeier einiges vorbereiten mussten. Ich liebe brasilianisches Fingerfood! Das zeigt sich bereits durch meine Liebe zu Pao de Queijo. Aber natürlich gibt es noch viele andere Leckereien - Brasilien ist groß! Und da beim Junifest viele Brasilianer/innen aus dem großen Land zusammenkamen, kam ich auch in den Genuss verschiedener anderer Kleinigkeiten, die ich bisher noch nicht probiert hatte. Sagen wir mal so: ich war überzeugt und wollte die Snacks unbedingt für unsere Feier machen. Hier also jetzt meine Risoles, frittierte Teigtaschen - schnell gegessen, relativ leicht gemacht - aber: viiiiel Arbeit!

Zutaten (Teig - reicht nur für eine Sorte):

  • 1 Brühwürfel
  • 300 ml Wasser
  • 500 ml Milch
  • 1 Löffel Butter
  • 800 g Mehl
  • 1 Ei
  • Paniermehl
  • Fett für die Fritteuse


für die Füllung:

  • 200 g Schinken
  • 200 g Käse (Gouda am Stück)
  • 1 große Tomate
  • Basilikum/getrocknete Kräuter
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz/Pfeffer


für die vegetarische Füllung:

  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Dose Palmito
  • 150 g TK Erbsen
  • Oliven
  • Schmelzkäse
  • Salz/Pfeffer

Schwierigkeit: mittel
Zubereitungszeit (ohne Frittieren): 90 min


Wasser in einen Topf geben und den Brühwürfel darin auflösen. Milch und Butter dazugeben und aufkochen lassen. Sobald die Mischung zu kochen anfängt, den Topf vom Herd nehmen und das gesiebte Mehl nach und nach unter Rühren in die Flüssigkeit mischen, bis sich die Masse vom Boden des Topfes ablöst.

Den so entstandenen Teig aus dem Topf nehmen und auf der Arbeitsfläche etwas abkühlen lassen. Das geht am schnellsten, wenn man sich kleine Portionen abteilt und diese ausrollt.

Füllung 1:

In der Zwischenzeit den Schinken kleinschneiden und den Käse würfeln (ganz klein!). Wer will, kann die Tomate häuten, bevor er sie kleinschneidet - ist aber kein muss! Der Anteil an Schinken, Käse und Tomate sollte ungefähr gleich sein, wenn Tomate fehlt, schneidet noch eine weitere dazu. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Basilikum (oder anderen getrockneten Kräutern) abschmecken.

Füllung 2 (vegetarisch):

In der Zwischenzeit die Zwiebel hacken und die Tomate kleinschneiden. Beides mit etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Die Palmitostangen kleinschneiden und genau wie die kleingeschnittenen Oliven und die Tiefkühlerbsen in die Pfanne geben. Alles zusammen kurz anbraten und wieder vom Feuer nehmen.

Wenn der Teig abgekühlt ist könnt ihr versuchen, ihn so flach wie möglich auszurollen. Das ist wichtig, da die Risoles, wenn der Teig zu dick ist, später nur wenig Füllung beinhalten. Der nächste Schritt wird den ein oder anderen vielleicht an Weihnachten erinnern, denn jetzt geht es ans Ausstechen! Ich habe hierfür ein Glas mit einer besonders großen Öffnung benutzt. Habt ihr eine Scheibe ausgestochen, könnt ihr diese noch einmal etwas flacher Rollen, bevor ihr mit einem Löffel die Füllung in die Mitte der Teigplatte gebt. Bei der vegetarischen Füllung ist zu beachten, dass ihr vor dem Auftragen der Füllung etwas Schmelzkäse auf die Teigplatte gebt. Dann klappt ihr die kreisrunde Teigplatte zusammen und drückt den Rand mit einer Gabel fest.

Diese Prozedur wiederholt ihr, bis der Teig aufgebraucht ist. Danach schlagt ihr das Ei in eine Schüssel und mixt es gut, bevor ihr die Teigtaschen eine nach der anderen durchzieht und im Anschluss in Paniermehl wälzt. In diesem Zustand lassen sich die Risoles gut einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder auftauen und frittieren!

Wenn alle Risoles paniert sind, geht es ans Frittieren. Die Taschen sind relativ leicht und schwimmen im Fritteusenfett. In meiner Fritteuse habe ich maximal 4 Stück gleichzeitig frittiert (170 - 180 °C für etwa 5 min, bis sie goldbraun sind). Am besten schmecken sie frisch - können aber zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal im Ofen erwärmt werden.

Ja, es ist eine Wahnsinnsarbeit - aber das Ergebnis lohnt sich! Am besten, ihr bereitet gleich eine große Menge vor und friert einen Teil ein.



Luis' Note: 10

Mittwoch, 7. Mai 2014

Pizza Rucola mit Parmaschinken

Rucola - er kommt in einer Verpackung, die eigentlich viel zu groß ist, als das man alles auf einmal verarbeiten bzw. essen könnte. Er ist teuer und wird dann auch noch schnell schlecht, wenn man sich nicht beeilt und alles verzehrt. In der Vergangenheit habe ich schon ein Rezept mit Rucola vorgestellt (Italienische Pfannkuchenrolle), allerdings wird auch hier nur eine kleine Menge verwendet. Deshalb (und weil wir derzeit selbst noch auf 100 g Rucola sitzen) dachte ich, ein weiterer Rezeptvorschlag mit Rucola könnte nicht schaden. Außerdem ist diese Pizza meine Lieblingspizza!

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 20 g Hefe
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 125 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:

  • 1 Dose Tomaten (stückig)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 50 g Reibekäse
  • Italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Parmaschinken
  • 50 g Parmesan (gehobelt)
  • 50 g Rucola

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 70 min (30 min Gehzeit, 20 min Backen)

Selbstgemachter Hefeteig für Pizza ist gar nicht so schwer, wird schön knusprig und schmeckt am Ende wie vom Italiener um die Ecke (oder zumindest fast). Hierfür wird das Mehl in eine Schüssel gesiebt und mit Salz vermischt. In die Mitte macht ihr eine kleine Mulde und bröckelt die Hefe hinein, über die ihr das lauwarme Wasser und das Olivenöl gebt. Mit dem Mixer (Knethaken)  vermischt ihr dann die Zutaten. Sollte der Teig noch zu trocken sein und sich nicht richtig verbinden, gebt vorsichtig noch etwas Wasser dazu. Knetet ihn dann mit den Händen noch geschmeidig und lasst ihn für 30 min an einem warmen Ort zugedeckt gehen.

In der Zwischenzeit könnt ihr bereits die Tomatensoße anrühren: hierfür mischt ihr einfach die stückigen Tomaten aus der Dose (wahlweise auch andere stückige Tomaten z. B. von Knorr - Tetrapack) mit dem Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Kräutern und dem Reibekäse.

Den Backofen könnt ihr bereits vorheizen.

Nach 30 min sollte der Teig schön aufgegangen sein, so dass ihr ihn auf Backblechgröße ausrollen könnt. Gebt dann die Tomatensoße gleichmäßig darüber und stellt den Boden für 20 min bei 200 °C in den Backofen.

Wenn der Pizzaboden fertig gebacken ist, gebt ihr den Rucola, den Parmaschicken (ein bisschen zerrupfen) und den Parmesan darüber. Wer mag kann auch noch etwas Olivenöl über die Pizza träufeln oder mit Pizzagewürz nachwürzen.




Luis' Note: 10 (5 von 5 Wellensittiche... ich weiß nicht, warum diese Wertung eingeführt wurde)

Freitag, 2. Mai 2014

Reisberg

Das folgende Rezept war ein sehr beliebtes Rezept meiner Mutter. Ich glaube allerdings, dass sie es schon sehr lange nicht mehr gemacht hat. Außerdem  hatte ich das Gericht an dem Tag gekocht, an dem ich mein Brautkleid ausgesucht habe... hach ja - schöne Erinnerung! Und ein Grund mehr, es endlich vorzustellen!

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 2 Paprika (Farbe egal)
  • 200 g Schinken (oder Putenbrust)
  • 40 g Margarine
  • 200 g Lankornreis
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Glas Champignons
  • 250 g Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 1 Prise Zucker
  • 40 g Reibekäse (Emmentaler)

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 40 - 45 min

Zwiebel fein würfeln. Paprika waschen, Kerne entfernen und ebenfalls würfeln. Den Schinken in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Dann die Zwiebeln mit der Paprika in einer Pfanne mit Öl für etwa 5 min andünsten und danach den Schinken dazugeben. Weitere 3 - 5 min anbraten.

Dann den trockenen Reis dazugeben und glasig braten lassen (sollte etwa 2 min dauern). Anschließend die Gemüsebrühe dazugeben (am besten heiß) und alles etwa 25 min zugedeckt bei schwacher Hitze quellen lassen. Ab und zu ein bisschen an der Pfanne rütteln (nicht rühren), damit der Reis körnig bleibt.

Die Champignons abschütten und gut abtropfen lassen. Außerdem die Tomaten häuten (geht gut, wenn man sie in heißes Wasser legt), dann vierteln und gemeinsam mit den Pilzen zum Reis geben.

Die Reismischung dann gut mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker würzen und noch einmal gut erhitzen.

Vor dem Servieren noch den Käse einrühren, den Reis in eine Schüssel füllen und auf einen Teller stürzen.




Luis' Note: (wird noch ergänzt)

Donnerstag, 1. Mai 2014

Farfalle mit Quark-Hackbällchen

Gestern bin ich wieder über dieses Rezept gestolpert, es ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben (und tatsächlich habe ich es heute wieder gemacht). Frikadellen kann ja jeder machen - aber hier gibts kleine Hackbällchen in einer leichten Käsesoße! Wenn das mal nichts für Probierfreudige ist?!

Zutaten:

  • 500 g Hackfleisch (gemischt, oder Geflügel)
  • 1 kl. Zwiebel
  • 2 EL Quark
  • 3 EL Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer
  • 350 - 400 g Farfalle (das sind die Schleifchen)
  • 3 Karotten
  • 150 g Erbsen (TK oder Dose)
  • 250 ml Milch
  • 150 - 200 g Schmelzkäse (natur)

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 25 min

Die Nudeln in Salzwasser laut Packungsanleitung kochen.

Während die Nudeln kochen, die Zwiebel hacken und mit dem Hackfleisch mischen. Dann den Quark und die Semmelbrösel dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut durchkneten. Nun müsst ihr kleine Bällchen formen. Das geht am besten, wenn ihr euch die Hände etwas anfeuchtet.

Die fertigen Bällchen dann in einer Pfanne mit Öl rundum braun braten (ca. 5 - 8 min) und wenn sie fertig sind noch einmal kurz beiseite stellen.

Die Karotten waschen, schälen und in Stifte schneiden. Zusammen mit den Erbsen in der Milch für etwa 5 min garen. Dann den Käse unterrühren und weitere 5 min köcheln lassen. Abschließend die Gemüsesoße mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn die Nudeln fertig sind, diese abgießen und gut abtropfen lassen.

Die Hackbällchen mischt ihr noch unter die Soße, bevor ihr alles mit den Nudeln anrichtet.




Luis' Note: 8,9

Mittwoch, 30. April 2014

Tortellini-Auflauf

In meinen tollen neuen Kochbüchern sind so viele Dinge drin, die ich unbedingt ausprobieren will. Leider habe ich weder die Zeit dafür, noch die Menschenmenge, die ich mit dem Gekochten füttern könnte. Deshalb muss ich mich wohl oder übel auf ein paar Rezepte beschränken, die mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind, bzw. von denen ich denke: "Oh ja, das hast du schon lange nicht mehr gegessen..." So auch ein Tortellini-Auflauf - sowas hab ich wirklich schon ewig nicht mehr gegessen! Deshalb musste ich den einfach machen. Allerdings abgewandelt (wer mich kennt, der weiß, dass ich mich nur selten an Rezepte halte...).

Zutaten:

  • 2 Packungen frische Tortellini (Kühltheke, etwa 800 g)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zucchini
  • 100 g Champignons (darf auch mehr sein ;D)
  • Öl
  • 100 g gekochter Schinken
  • 150 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
  • 250 ml Sojacreme
  • 100 g Reibekäse (oder Parmesan)
  • Gemüsebrühe
  • Italienische Gewürzmischung
  • Paprika edelsüß
  • Salz, Pfeffer

Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 20 min (+ 15 min im Ofen)


Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Tortellini in Gemüsebrühe kochen und abgießen.

Zwischenzeitlich die Zwiebel schälen und würfeln. Die Zucchini waschen, ebenfalls würfeln und dann mit der gehackten Zwiebel in etwas Öl andünsten. Die Pilze kleinschneiden und ebenfalls in die Pfanne zum andünsten geben. Gebt am besten einen Schuss Wasser über das Gemüse, damit es nicht zu sehr anbrennt.

Jetzt die Schinken kleinschneiden und ebenfalls in die Pfanne geben und kurz mitbraten.

Nun kommt die Sojacreme dazu. Lasst das Gemüse etwas in der Creme köcheln, bevor ihr den Joghurt dazugebt. Jetzt könnt ihr auch schon mit Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß und den italienischen Kräutern würzen. Sollte die Soße noch zu dickflüssig sein, könnt ihr sie ganz einfach mit etwas Wasser und Instantgemüsebrühe "verlängern". Ich habe noch etwa 125 ml Gemüsebrühe zur Soße gegeben - das reicht für eine Menge von 800 g Nudeln aus!

Die Hälfte des Käses könnt ihr auch schon unter die Soße rühren. Nach gut 15 min sollte das Gemüse und die Soße fertig sein.

Gebt nun die Hälfte der Tortellini in eine gefettete Auflaufform und dann die Hälfte der Soße darüber - das ganze wiederholen. Den restlichen Käse verteilt ihr nun auf dem Auflauf und schiebt die Mischung für 15 min in den Ofen (180 °C).

Anstatt der Sojacreme könnt ihr natürlich auch Sahne nehmen. Allerdings verträgt das ja auch nicht jeder... (und die Figur dankt es auch nicht ;D)



Luis' Note: 9,9

Donnerstag, 20. März 2014

Konfetti-Auflauf

Heute mal was ganz Buntes und Einfaches - ein toller Nudelauflauf, der schnell zubereitet ist und dann nur noch in den Backofen geschoben werden muss. Wer mag kann den Auflauf auch fleischlos zubereiten!

Zutaten:

  • 500 g Farfalle
  • 1 Paprika (rot)
  • 200 g Erbsen (entweder TK oder aus der Dose)
  • 1 Dose Mais
  • 150 g Schinken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 200 g Frischkäse (Kräuter oder normal)
  • 100 ml Milch
  • 4 Eier
  • 100 g geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß

Zubereitungszeit: 15 min (+ 35 min im Ofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht


Die Nudeln in Salzwasser geben und kochen. Den Backofen auf 200 ° vorheizen.

Zwischenzeitlich die Paprika waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Den Mais in einem Sieb abtropfen lassen - ebenso mit den Erbsen verfahren (bei TK-Erbsen sollten diese etwas antauen, bevor sie verarbeitet werden). Das Gemüse kann dann in einer Schüssel vermischt werden.

Die Zwiebel kleinhacken, den Schinken würfeln und beides mit etwas Öl in einer Pfanne für etwa 3 min anbraten. Ebenfalls zum Gemüse geben und alles salzen und pfeffern.

Wenn die Nudeln fertig sind, können sie abgeschüttet und mit dem restlichen Gemüse in einer Auflaufform vermischt werden.

Nun die Eier, den Frischkäse und die Milch gut verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß würzen. Die Eiermilch über den Auflauf geben und zum Schluss noch den Käse darüberstreuen.

Den Auflauf für etwa 35 min im Ofen backen, bis der Käse schön goldbraun ist.




Luis' Note: 8,8

Sonntag, 9. März 2014

Italienische Pfannkuchenrolle

Heute musste es etwas Leichtes und Gesundes sein, da wir zum Frühstück bereits gesündigt haben (Nutellakuchen mmmh lecker!). Ich hatte vor längerer Zeit schon einmal diese Pfannkuchenrolle gemacht, aber aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht gepostet. Nachdem Luis heute so begeistert war und der Rolle glatte 10 Punkte gegeben hat, muss ich das Rezept aber endlich vorstellen!

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Mineralwasser
  • 100 g Mehl
  • Salz/Pfeffer
  • 50 g Rucola
  • 150 g Parmaschinken
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 200 g Kräuterfrischkäse

Zubereitungszeit: 25 min (davon 15 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Rucola verlesen, waschen und am besten in einer Salatschleuder trockenschleudern.

Eier, Milch, Wasser und Mehl zu einem Teig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den flüssigen Teig daraufschütten (gleichmäßig verteilen). Die Hälfte des Rucola im flüssigen Teig verteilen und etwas eindrücken. Die Mischung für etwa 15 min bei 200 Grad in den Ofen schieben.

Für die Füllung die getrockneten (nicht in Öl eingelegten) Tomaten kleinschneiden und mit dem Frischkäse vermischen. Noch einmal mit Pfeffer abschmecken (evt. auch Salz).

Wenn der Pfannkuchen fertig ist, diesen aus dem Ofen nehmen und mit dem Backpapier vom Backblech nehmen. Die Käsefüllung gleichmäßig darauf verteilen. Den Parmaschinken einfach etwas kleiner rupfen und auf der Füllung verteilen. Jetzt noch den restlichen Rucola darüber streuen.

Der Pfannkuchen wird jetzt von der langen Seite her aufgerollt - kann relativ eng gerollt werden. Jetzt nur noch in gleichmäßig große Stücke schneiden. Bitte beachtet, dass der Pfannkuchen schnell abkühlt - daher muss er auch schnell verzehrt werden :).



Luis' Note: 10

Sonntag, 23. Februar 2014

Risotto alla Milanese

Mein erstes Risotto alla Milanese habe ich tatsächlich in Brasilien gegessen - genaugenommen in Rio de Janeiro. Das war echt ein Genuss. Wahrscheinlich, weil man ja sonst auch nicht so häufig Safran benutzt. Um ehrlich zu sein handelt es sich bei dem jetzt vorgestellten Rezept um ein falsches Risotto alla Milanese-Rezept... statt des so teuren Safran habe ich Kurkuma benutzt und es hat mich überzeugt. Einfach nur lecker! Übrigens wird das Original Risotto alla Milanese ohne Shrimps zubereitet - also könnt ihr diese auch weglassen.

Zutaten:

  • 300 g Risottoreis (vorzugsweise Typ Carnaroli superfino)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 80 g Butter
  • 100 ml Weißwein
  • 1 TL Kurkuma
  • 200 g Shrimps (groß)
  • 75 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zubereitungszeit: 40 min
Schwierigkeitsgrad: schwer

Die Hälfte der Butter in einem Topf schmelzen. Die Frühlingszwiebeln kleinschneiden und in die heiße Butter geben und ca. 2 min anschwitzen. Dann den Reis dazugeben und in der Butter wenden. Jetzt langsam den Weißwein angießen und die Temperatur etwas erhöhen.

Wenn der Weißwein komplett verdampft ist, gebt ihr die Kurkuma hinzu. So erhält der Reis schonmal eine schöne gelbe Farbe.

Jetzt gebt ihr nach und nach langsam die Gemüsebrühe hinzu. Immer nur so viel, dass der Reis komplett in der Brühe schwimmt, nicht aber mehr. Sobald das Wasser verdampft ist, gebt ihr wieder etwas dazu, solange, bis die 1,5 Liter komplett vom Reis aufgenommen worden sind. Der Reis wird dabei immer cremiger. Wichtig ist auch, dass ihr immer gut umrührt und den Reis vom Boden und vom Rand des Topfes abkratzt. Der Reis darf nicht zu flüssig sein, daher kann es gut sein, dass ihr eventuell auch etwas weniger als die kompletten 1,5 Liter benutzen müsst. Einfach geduldig sein und nur langsam die Brühe dazugeben. Bis die komplette Brühe verkocht ist, dauert es etwa 2o min. Zum Ende hin könnt ihr die Hitze auch langsam etwas reduzieren. Die Shrimps gebt ihr am besten mit den letzten ml Flüssigkeit dazu, damit so noch ein bisschen in der Brühe garen können.

Jetzt kommen die restlichen 40 g Butter und der geriebene Parmesan dazu. Außerdem wird jetzt noch mit Salz und Pfeffer nachgewürzt. Noch einmal gut umrühren und 3 min ziehen lassen, bis ihr das Risotto servieren könnt.


Luis' Note: 9,3

Sonntag, 17. März 2013

Herzhafte Cupcakes mit Kräuterquark

Die, die mich kennen, werden wissen, dass ich ständig auf irgendwelchen Seiten unterwegs bin, wo Rezepte vorgestellt werden. Diese Seiten habe ich auch abonniert und so bekomme ich täglich mehrere Feeds über die leckersten Rezepte, die man sich nur vorstellen kann.

Außerdem kaufe ich mir viel zu viele Zeitschriften mit Cupcake-Rezepten, Kuchen und anderen außergewöhnlicheren Gerichten. Wenn ich doch nur mehr Zeit hätte, das alles auch mal auszuprobieren...


Jedenfalls fiel mir das folgende Rezept in die Hände und da ich leider damit beschäftigt war, etwas für die Schule vorzubereiten, hat sich Luis dem Rezept angenommen und diese wundervoll leckeren Cupcakes für mich gebacken! Wer nicht auf herzhafte Cupcakes steht, der wird durch dieses Rezept eines anderen belehrt werden!



Zutaten (für 12 Stück):

  • 100 g Schinken
  • 1 (kleine) Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • frische Kräuter (oder aber tiefgekühlte)
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • etwas Natron
  • 1 Ei
  • 350 Kräuterquark
  • 4 EL Milch
  • 100 g Kräuterfrischkäse
  • geriebener Käse
  • Salz und Pfeffer
  • Deko ;)
Zubereitungszeit: 45 min (davon 20 - 25 min backen)
Schwierigkeitsgrad: leicht

Am besten bereitet ihr zu Beginn schon einmal das Muffinblech vor. Dieses fettet ihr gut ein und füllt jedes Loch mit einem Papierförmchen. 

Als nächstes den Schinken fein würfeln und die Zwiebel kleinschneiden bzw. kleinhacken. Ich persönlich mag keine großen Zwiebelstückchen... Beides dann in einer Pfanne mit Olivenöl kurz anbraten.

Jetzt könnt ihr schon mal den Backofen anschalten und auf 180° C vorheizen. 

Dann in eine Schüssel das Mehl sieben und mit dem Backpulver und dem Natron gut vermischen. Am besten benutzt ihr für die restlichen Zutaten noch eine zweite Schüssel. In diese gebt ihr dann das Ei, 150 g Quark, Milch und etwa 4 EL der gehackten Kräuter (z. B. Schnittlauch, Petersilie usw.). Vermischt alles gut und fügt zum Schluss den Käse hinzu. Außerdem solltet ihr das Ganze jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mischt den Inhalt der beiden Schüsseln und verrührt ihn gut. Dabei solltet ihr ein bisschen schneller arbeiten, sonst gibt es Klümpchen! Der Teig ist dann genau richtig, wenn alle Zutaten gleichmäßig feucht sind.

Nun befüllt ihr mit Hilfe zweier Esslöffel die Förmchen  zu etwa 3/4 und schiebt das gefüllte Blech für etwa 20 - 25 min in den Ofen. Danach solltet ihr die Muffins noch etwa 10 min ruhen lassen. Sie schmecken zwar warm auch sehr gut, allerdings lösen sie sich nicht so gut aus dem Papierförmchen, sofern sie noch warm sind...

Um aus den Muffins Cupcakes zu machen, müsst ihr jetzt noch das Topping anrühren. Dafür vermischt ihr 200 g Kräuterquark mit dem Frischkäse (ebenfalls Kräutergeschmack). Wer mag, kann auch hier ein paar extra Kräuter unterrühren. Dennoch solltet ihr die Mischung auf jeden Fall noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jetzt nur noch cremig rühren und dann einfach auf den Muffins verteilen.

Besonders hübsch sehen die Cupcakes aus, wenn man das Topping noch mit Kräutern, Schinken oder aber kleinen Salzcrackern (z. B. Tierchen :D) verziert. Lasst eurer Fantasie freien Lauf!

Übrigens könnt ihr anstatt des Kräuterquarks und -Frischkäses auch die geschmacksneutralen Varianten verwenden. Meiner Meinung nach verleihen die Kräuter den Muffins aber den letzten Schliff!



Luis' Note: 8,9

Samstag, 10. März 2012

Bunter Gnocchi-Auflauf

Auf der Suche nach neuen Rezepten im Internet, stieß ich vor Kurzem auf eines mit Gnocchi. Luis und ich wollten gerne mal wieder einen Auflauf machen - warum also nicht gleich ein Gnocchi-Auflauf? Wie sich herausgestellt hat eine perfekte Kombination!

Zutaten:
  • 750 g Gnocchi
  • 200 g Schinken
  • 300 g Pilze
  • 1 Dose passierte Tomaten oder 250 g frische Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Öl
  • 100 - 150 ml Sahne oder Crèmefine
  • 200 g Mozzarella
  • 150 g geriebener Käse
  • Kräuter (Basilikum, Oregano...)

Zubereitungszeit: 15 min (+20 - 25 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht

Gnocchi in Salzwasser weich kochen. Gleichzeitig könnt ihr auch schon den Backofen auf 180 °C vorheizen und eine größere Auflaufform mit Butter einfetten.

Die Zwiebel kleinhacken und im Öl andünsten. Den Schinken würfeln und die Pilze in Scheiben schneiden oder einfach vierteln. Sobald die Zwiebeln glasig sind, den Schinken und die Pilze dazugeben und kurz mitbraten.

Wer frische Tomaten hat, sollte diese nun kleinschneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Ansonsten einfach die Dose passierte Tomaten dazugeben und köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und der Soße mit italienischen Kräutern den letzten Schliff geben. Wer mag kann auch noch frisches Basilikum kleinhacken und dazugeben.

Die Gnocchi sollten mittlerweile fertig sein. Einfach abschütten und in die vorgefettete Form geben.

Dann die Soße mit Sahne ablöschen, alles vom Herd nehmen und über die Gnocchi geben.

Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig über der Soße verteilen. Anschließend noch den geriebenen Käse dazugeben.

Bei 180 °C ca. 20 - 25 min im Ofen backen lassen. Fertig!


Luis' Note: 9,13

Sonntag, 20. November 2011

Pão de Queijo

Bei meinem ersten Brasilienbesuch habe ich mich bereits unsterblich in die kleinen leckeren Brötchen verliebt! Glücklicherweise konnte ich das Mehl hier in Deutschland finden (Kleinmarkthalle Frankfurt) und sie nun selbst nachbacken! Die Brötchen eignen sich hervorragend als Snack für Parties. Wer mag, kann sie mit Doce de Leite oder Goiabada essen, genau so, wie es die Brasilianer auch machen! (...bei Gelegenheit füge ich auch noch ein Zutatenbild hinzu!)


Zutaten:
  • 500 g Tapioka/Maniok-Mehl
  • 200 ml Milch
  • 80 g Butter (geschmolzen)
  • 2 Eier
  • 500 g Parmesan
  • 1 TL Backpulver

Zubereitungszeit: 30 min (+ 30 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: mittel


Den Käse raspeln - das kann unter Umständen sehr lange dauern, ist aber leider nötig. Sobald alles fertig geraspelt ist, den Käse mit dem Mehl und dem Backpulver vermischen.


Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Mit etwas Salz würzen. Dann alles mit der Mehlmischung vermischen, bis eine glatte Masse entsteht. Die Eier aufschlagen, verquirlen und anschließend zum Rest der Zutaten hinzufügen. Falls der Teig zu sehr bröselt, etwas mehr Milch hinzugeben. Ihr solltet den Teig mit den Händen kneten, das geht am einfachsten.


Anschließend kleine Bällchen formen. Aus dem Teig können ca. 40 Brötchen gemacht werden.
Bei 200°C Umluft im Ofen etwa 20-30 min backen.

Man kann die Brötchen auch einfrieren und später wieder im Ofen aufbacken - schmeckt genauso frisch und gut!


Luis' Note: 9

Samstag, 8. Oktober 2011

Spinathörnchen

"Wann hast du eigentlich das letzte Mal etwas gemacht, was du gerne machst?" '...vor Wochen' war die Antwort, die ich Luis auf diese Frage gegeben habe. Und nachdem mir mein Besuch beim Arzt in der vergangenen Woche auch noch die letzte Zeit zum Backen für andere geklaut hat, bin ich nun wirklich froh, dass ich wiedermal so richtig loslegen konnte!



Zutaten:

  • 1 Packung Blätterteig
  • 300 g Spinat (TK)
  • 1 Zwiebel
  • 100-150 g Feta
  • 2 Eier
  • Reibekäse zum Bestreuen

Zubereitungszeit: 15 min (+20 min im Ofen)
Schwierigkeitsgrad: mittel


Backofen auf 180°C vorheizen.

Den Blätterteig auf einem Backblech mit Backpapier ausrollen und in 12 Quadrate schneiden.

In einen Topf etwas Öl geben und erhitzen. Dann die Zwiebel hacken, zum Öl geben und etwas anbraten lassen. Den Tiefkühlspinat kann man entweder aufgetaut oder noch tiefgekühlt ins Öl geben und erhitzen. Falls sich zu viel Flüssigkeit ansammelt, sollte man diese allerdings rechtzeitig abschütten (d.h. bevor man den Fetakäse dazugibt). Zusätzlich könnt ihr den Spinat auch noch mit Pfeffer würzen. Gebt besser kein Salz dazu, da der Fetakäse bereits ziemlich salzig ist!

Den Fetakäse abtropfen lassen und "zerbröseln". Anschließend den Feta zum Spinat in den Topf schütten und gut umrühren. Ihr werdet sehen, dass der Käse schnell schmilzt und verschwindet.

Jetzt schlagt ihr eines der Eier auf, vermischt es gut mit einer Gabel und gebt es ebenfalls zum Spinat dazu. Noch einmal gut umrühren, bis auch das Ei im Gemisch verschwunden ist. Das Ei soll dafür sorgen, dass euch die Masse später nicht gleich vom Blätterteig flutscht!

Jetzt könnt ihr die Spinatfüllung mit einem Esslöffel auf den Blätterteigquadraten verteilen. Dann einfach zwei gegenüberliegende Ecken übereinanderschlagen und etwas festdrücken. Natürlich könnt ihr auch Dreiecke falten oder kleine Päckchen machen - das bleibt ganz euch überlassen.

Wenn alle Taschen gefaltet sind, schlagt das zweite Ei auf und schlagt es mit einer Gabel. Dann könnt ihr es mit einem Pinsel auf den Spinattaschen verteilen und anschließend noch den Reibekäse darüberstreuen.

Jetzt nur noch für 20 min bei 180°C in den Ofen (Heißluft ist keine schlechte Option, da der Blätterteig dann schön aufgeht).



Luis' Note:
9,2

Samstag, 13. August 2011

Partybaguette

Dieses leckere Rezept stammt von der lieben Mama von Markus. Gleich nach dem ersten Happen war ich begeistert und wollte es direkt selbst ausprobieren. Das Baguette war der Renner auf Luis Geburtstagsfeier und auch zu diversen anderen Anlässen. Deshalb verdient es einen Eintrag in meinem Blog! Vielen Dank auch nochmal an Markus für das Rezept!!!



Zutaten:


  • 1 Baguette
  • 300 g Frischkäse (evtl. Kräuterfrischkäse)
  • 100 g Butter
  • 1 oder 2 Zwiebeln
  • 2 TL Senf
  • 2 gekochte Eier
  • 200 g geriebener Käse
  • 150 gekochter Schinken
  • 4 Gewürzgurken mit etwas Gurkenbrühe
  • Salz, Pfeffer, Paprikagewürz

Zubereitungszeit: 15 min
Schwierigkeitsgrad: leicht

Ganz wichtig ist, dass ihr frisches Weißbrot benutzt, das vorher auch nicht in einer Plastiktüte war (sonst wird es zu weich zum Bearbeiten).

Das Baguette der Länge nach aufschneiden und aushöhlen. Das weiche "Innere" wird nicht weiter gebraucht, ihr könnt es also aufessen. :)

Vergesst nicht, die Eier rechtzeitig zu kochen. Am leichtesten lassen sich diese übrigens mit einem Eierschneider kleinmachen. Wer also einen hat, kann diesen verwenden, für alle anderen gilt: je kleiner geschnitten, desto besser!

In einer Schüssel Frischkäse, Butter, gehackte Zwiebeln und Senf cremig rühren. Den Schinken würfeln und dann gemeinsam mit dem geriebenen Käse, den Gurken und Eiern zur Käsecreme dazugeben. Die Masse dann noch mit Salz, Pfeffer, etwas Gurkenbrühe und Paprikapulver abschmecken.

Die Masse dann in das ausgehöhlte Baguette füllen. Jetzt wird es knifflig, denn die beiden Hälften müssen wieder zusammengesetzt werden. Es kann übrigens sein, dass nicht die ganze Füllung in die Baguettehälften passt. Versucht besser nicht, alles hinein zu quetschen, sonst quillt am Ende alles an den Seiten raus. Damit das Baguette nicht seine Form verliert, solltet ihr es am Besten mit Alu- oder Frischhaltefolie fest einwickeln.

Bevor ihr das Baguette genießen könnt, solltet ihr es im Kühlschrank durchkühlen lassen (z.B. über Nacht). Wenn es richtig kalt ist, lässt es sich am einfachsten schneiden.

Übrigens schmeckt das Baguette auch ohne Schinken sehr gut! Perfekt also für Vegetarier!




Luis' Note: 9,2

Montag, 11. Juli 2011

Focaccia

Ich weiß nicht, warum ich Focaccia backen wollte. Im Nachhinein bereue ich es nicht, aber es ist mit viel Zeit verbunden und man sollte sich auch wirklich an die Gehzeiten für den Teig halten... außerdem weiß ich nun, dass ich zu viel Wasser benutzt habe (ich habe das Rezept aber schon angepasst - im Zweifel lieber nochmal weniger nehmen!) und dass ich ruhig hätte mehr Salz in den Teig geben können. Nunja, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich Focaccia gebacken habe!



Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 10 g Hefe (frisch)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 3 EL Olivenöl
  • 160 ml Wasser

außerdem für den Belag z.B.
  • frische Kräuter (Oregano, Thymian, Rosmarin)
  • geriebener Käse oder Feta
  • Tomatenstückchen
  • Olivenscheiben

Zubereitungszeit: 150 min (davon 20 min Backzeit)
Schwierigkeitsgrad: mittel

Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine kleine Mulde machen. Hefe und Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und die Mischung in die Mulde geben. Dann den Teig 30 min gehen lassen.

1 1/2 EL Olivenöl und Salz dazugeben und den Teig gut durchkneten. Sollte er zu viel kleben, etwas mehr Mehl dazugeben und weiterkneten. Zugedeckt nochmals 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig jetzt auf ein Backblech mit Backpapier legen und flachrollen. Mit den Fingern kleine Dellen in die Oberfläche des Teigs drücken, nochmal zudecken und 30 min gehen lassen.

In dieser Zeit kann der Backofen schonmal auf 220°C vorgeheizt werden.

Nach der halben Stunde Wartezeit den Teig mit dem restlichen Olivenöl bestreichen und die gewünschten Zutaten darübergeben. Ich habe mich für Rosmarin, Thymian und Käse entschieden.

Dann muss das Focaccia bei etwa 200°C Umluft für 20 min im Backofen bleiben.




Luis' Note:
8

Dienstag, 24. Mai 2011

Gefüllte Cannelloni

Da Stefan ja gerne etwas Vegetarisches haben wollte, stelle ich einfach mal dieses Rezept vor. Ist ein bisschen Schmuddelarbeit aber was solls. Davon mal abgesehen waren Luis und ich uns darüber einig, dass, falls ich dieses Gericht nochmal machen sollte, ich Frischkäse anstatt Ricotta benutze. Ricotta schmeckt einfach nach... nicht viel.



Zutaten:

  • 750 g Spinat
  • 200 g Ricotta
  • 3 Tomaten
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln oder 1 Zwiebel
  • 15o ml Saure Sahne
  • 1 Ei
  • 25 Cannelloni
  • Reibekäse
  • Salz/Pfeffer

Zubereitungszeit: 40 min (+ 35 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: mittel

Die Frühlingszwiebeln, bzw. die Zwiebel, hacken und in einen Topf geben. Den Spinat hinzufügen. Im Prinzip ist es egal, ob der Spinat vorher aufgetaut ist oder nicht. Solltet ihr allerdings aufgetauten Spinat verwenden, ist es vielleicht nötig, ihn ein bisschen auszudrücken, damit er nicht mehr ganz so viel Wasser verliert.

Den Spinat dann einfach aufkochen. Währenddessen den Ricotta und das Ei vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Spinat heiß ist, alles zum Ricotta-Ei-Gemisch geben und gut umrühren.

Jetzt kommt die schöne Arbeit: jede Cannelloni muss einzeln mit dem Spinat gefüllt werden. Am leichtesten geht das mit einem Teelöffel. Damit ihr euch nicht die Fingerchen verbrennt, solltet ihr allerdings einen Moment warten, bis der Spinat etwas abgekühlt hat. (Die Nudeln müssen vorher nicht gekocht werden! Allerdings waren unsere doch ein wenig bissfest und es hätte ihnen sicher nichts getan, ein paar Minuten in heißem Wasser zu schwimmen.)

In der Zwischenzeit könnt ihr den Backofen schonmal anwerfen und die Tomaten schneiden. Außerdem rate ich euch, die Auflaufform, in die die gefüllten Nudeln später kommen, etwas einzufetten.

Sobald die Nudeln gefüllt sind, können sie dann schichtweise in die Form gelegt werden. Darüber werden dann die Tomatensoße und die kleingeschnittenen Tomaten verteilt.

Als nächstes kommt die saure Sahne. Wer will kann sich natürlich auch eine Bechamelsoße kochen und die saure Sahne damit ersetzen! Jetzt fehlt nur noch der Käse und etwa eine halbe Stunde Backzeit (180°C, ca. 35 min).



Luis' Note: 8,7

Montag, 23. Mai 2011

Käse-Schinken Croissants

Mal was ganz Schnelles für zwischendurch! Die Teilchen sind auch super bei meinen Kollegen angekommen und darüber freue ich mich natürlich sehr! Deshalb hier jetzt das Rezept zum Nachbacken.


Zutaten:

  • 1 Packung Blätterteig
  • 100 g gekochter Schinken
  • 2 Tomaten
  • 100 g Gouda
  • 1 Ei
  • Reibekäse
  • Pfeffer/Pizzagewürz/Kräuter (z.B. Oregano, Basilikum usw.)

Zubereitungszeit: 15 min (+ 20 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht


Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Den Blätterteig einfach auf ein Stück Backpapier legen und in 12 Quadrate schneiden. Den Schinken und die Tomaten würfeln und jeweils ein paar Stück auf dem Teig verteilen.

Mit Pfeffer und eventuell Pizzagewürz und Oregano würzen.

Anschließend ein paar dünne, kurze Streifen Gouda abschneiden und ebenfalls auf den Teig legen.

Jetzt können zwei Ecken der Teigquadrate zusammengefaltet werden. Und damit es besser klebt und die Croissants später nach dem Backen noch leckerer aussehen, einfach ein Ei aufschlagen, kurz mischen und dann mit einem Pinsel auf den Stückchen verteilen.

Zum Schluss kann noch etwas Reibekäse auf die Croissants gestreut werden und ab geht's in den Backofen, für etwa 20 min.



Luis' Note: 10

Montag, 21. März 2011

Putenschnitzel Hawaii

Was das Kochen und Malen angeht, bin ich ja recht experimentierfreudig. Die Idee sprang schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum, deshalb musste ich es einfach endlich mal ausprobieren! Später hab ich dann durch Zufall gesehen, dass es sowas auch bei Aldi zu kaufen gibt. Nachmacher!



Zutaten:
  • 500 g Putenfleisch (am besten schon in Schnitzelform)
  • 4-5 Scheiben Ananas (Dose)
  • 250 g Bastmatireis
  • Salz/Pfeffer
  • Curry/Chinagewürz
  • 100 ml Cremefine
  • 150 ml Wasser
  • 1/4 Brühwürfel
  • 1-2 EL Frischkäse (natur)
  • Scheibenkäse zum Überbacken
Zubereitungszeit: 20-25 min
Schwierigkeitsgrad: mittel


Den Reis wie gewohnt nach Packungsanleitung kochen.

Das Putenfleisch gut mit Salz und Pfeffer würzen und in eine Pfanne mit heißem Öl geben. Sobald das Fleisch nicht mehr rot ist mit Curry und eventuell anderen Gewürzen abschmecken.

Dann die Sahne dazugeben und das Fleisch darin wenden. Anschließend nach und nach das Wasser dazuschütten. Die "Soße" sollte dabei immer heiß bleiben. Sobald das ganze Wasser in der Pfanne ist, das Stückchen Brühwürfel und den Frischkäse darin lösen. Eventuell ist es jetzt nötig, nochmal mit Curry nachzuwürzen.

Sollte die Soße zu flüssig sein, kann man sie mit Soßenbinder oder Mehl etwas andicken.

Jetzt können die Ananasscheiben auf den Schnitzeln verteilt werden. Wahrscheinlich benötigt ihr nicht alle Scheiben, also besser nicht den ganzen Saft abschütten, damit ihr die restlichen Scheiben noch darin aufheben könnt.

Sobald die Ananas auf den Putenschnitzeln liegt, kommt der Käse obendrüber. Ein kleiner Trick, damit der schön verläuft: Deckel auf die Pfanne und ein - zwei Minuten warten!

Jetzt kann das Hawaiischnitzel mit Reis serviert werden.




Luis' Note: 9

Mittwoch, 16. März 2011

Bruschetta

Seit Ewigkeiten schon wollte ich unbedingt mal Bruschetta machen, allein aus dem Grund, dass in allen tiefgekühlten 5kg Knoblauch drin sind. Und beim Italiener bekommt man sie eigentlich auch immer mit viel Knobi :( Diesmal hatte ich sogar zwei Tester und beide waren echt begeistert! Das hat mich natürlich umso mehr gefreut. Kommendes Wochenende werde ich daher für eine Einweihungsparty doppelte Portion machen! :D (diesmal solltet ihr euch übrigens nicht auf mein Foto verlassen - ich war so in Eile, dass ich den Käse vergessen habe und zu viele Tomaten genommen hab!)



Zutaten:
  • 4-5 Tomaten (je nach Größe)
  • 1 Packung Mozzarella
  • Italienische Kräuter und frisches Basilikum
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer
  • (wer mag 3 Zehen Knoblauch)
Zubereitungszeit: 20 min (+10-12 min im Ofen)
Schwierigkeitsgrad: einfach


Backofen auf 180°C vorheizen.

Ciabattabrot kann man ja zum Glück schon fertig kaufen! Am leichtesten geht es mit dem zum Aufbacken aus dem Supermarkt. Das Brot (unaufgebacken) einfach in 1cm breite Scheiben schneiden. Die kann man dann direkt schon auf ein Backblech legen. Wenn alles geschnitten ist, die Scheiben mit etwas Olivenöl bestreichen (ich hab wirklich einen Backpinsel dafür genommen).

Wer das ganze jetzt mit Knoblauch mag, kann eine Zehe ganz fein hacken und es unter das Öl mischen und damit dann die Scheiben bestreichen.

Anschließend kommt alles schonmal für etwa 7 Minuten in den Ofen. In dieser Zeit die Tomaten waschen und würfeln. Außerdem die Zwiebel hacken und zu den Tomaten geben. Am besten alles in einer größeren Schüssel mischen und dann ca. 5-6 EL Olivenöl dazugeben.

Für Knobi-Fans gilt jetzt: die verbleibenden 2 Zehen durch eine Knobipresse drücken und zum Tomatengemisch dazugeben.

Nicht vergessen mit Salz, Pfeffer und Kräutern wie z.B. Oregano oder Basilikum zu würzen! Frisches Basilikum macht sich wirklich gut - allein wegen der grünen Farbe!

Dann sollte alles etwa 10 Minuten ziehen. Jetzt muss noch der Mozzarella kleingeschnitten werden - am besten auch in kleine Würfelchen. Nachdem alles gezogen hat, den Käse untermischen.

Die vorgebackenen Ciabattascheiben aus dem Ofen holen und das Tomaten-Käsegemisch darauf verteilen. Dann muss das Brot nochmal in den Ofen - aber nicht allzu lange! 5 Minuten sollten reichen.



Luis' Note:
9,3

Donnerstag, 24. Februar 2011

Gefüllte Champignons

Als wir so durch den Supermarkt streiften, fiel mein Blick auf eine Packung mit RIESIGEN Champignons. Und gleich musste ich an die gefüllten Champignons denken, die ich letztes Jahr im Sommer zum Grillen gemacht hatte...



Zutaten:

  • 8 große Champignons
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • frische Kräuter (Dill, Petersilie, Thymian usw.) - gibt's aber auch schon fertig im Tiefkühlfach!
  • evtl. getrocknete Kräuter
  • evtl. Reibekäse zum Bestreuen


Zubereitungszeit: 15 min (+ 15-20 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht


Je größer die Champignons, desto besser! Die Pilze vorsichtig abbürsten und so den Dreck entfernen. Besser nicht abwaschen, sonst werden sie schleimig!

Den Strunk kurz unter dem Hut abschneiden. Anschließend mit einem Teelöffel vorsichtig den Rest des Strunks und die Lamellen heraustrennen. Den Strunk noch etwas kleinschneiden und mit den Lamellen in einer Schale beiseite stellen. Die Pilzköpfe können ebenfalls - am besten auf einem Teller - zur Seite gestellt werden.

Jetzt kann auch der Backofen angestellt und auf 180°C vorgeheizt werden.

Die Zwiebel hacken und mit dem Öl in der Pfanne anbraten. Dann die Pilzlamellen und geschnittenen Strunke dazugeben. Mit Pfeffer und evtl. getrockneten Kräutern würzen. Salz ist nicht unbedingt nötig, da der Frischkäse schon etwas salzig ist. Wer will, kann aber natürlich auch noch salzen.

Dann kann der Frischkäse dazugegeben werden. Schön rühren, damit er schmilzt und die Klumpen verschwinden. Jetzt noch die frischen Kräuter dazugeben. Wer Tiefkühlkräuter gekauft hat, kann etwa 3 EL in die Pfanne geben. Die Kräuter müssen vorher übrigens nicht aufgetaut werden.

Die Käsemischung vom Herd nehmen und mit einem Teelöffel die Champignonhüte füllen. Die Masse sollte genau für die 8 Pilze reichen. Anschließend die Pilze auf ein Backblech mit Backpapier legen und noch mit etwas Reibekäse bestreuen.

Ich habe erstmals die Grillfunktion unseres Ofens benutzt und muss sagen, dass es super funktioniert hat! Die Pilze sind nicht braun geworden oder ausgetrocknet. Sie waren immernoch saftig! Wer also einen Ofen mit Grillfunktion hat, sollte diese nutzen!

Im Sommer kann man die Pilze nach dem Füllen auch auf einen Metallspieß stecken (jeweils 4 Stück zusammen) und sie dann auf einer Aluminiumschale auf dem Grill braten! Ach ja und natürlich kann man auch noch Schinken in die Frischkäsemischung schnippeln - dann ist es nicht ganz so fleischlos.




Luis' Note:
9,2

Sonntag, 20. Februar 2011

Gefüllte Hörnchen

Irgendwann, vor langer, langer Zeit, habe ich mal ein leckeres Rezept auf einer der Pizzateigpackungen von Mondamin gefunden, es ausgeschnitten und in mein Kochbuch geklebt. Neulich fand ich es wieder - und jetzt wollte ichs endlich mal ausprobieren!




Zutaten für 16 Hörnchen:
  • 2 Pck. Mondamin Pizzateig
  • 500 g Hackfleisch
  • 4 Champignons
  • 1 Ei, davon das Eigelb (ja, da sind zwei Eier, aber eins reicht auch)
  • 1 Zwiebel
  • 100-150 g Frischkäse mit Pilzgeschmack
  • 500 ml passierte Tomaten
  • Salz/Pfeffer/Italienische Kräutermischung
  • etwas Käse zum Bestreuen
Zubereitungszeit: 20 min (+ 25 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: schwer



Backofen auf 180°C vorheizen.

Den Teig wie auf der Packung beschrieben zubereiten (am besten beide Packungen getrennt voneinander machen). Ich muss zugeben, dass der Teig von Mondamin der leckerste ist, den ich kenne - und den man selbst anrühren muss. Theoretisch sollte es aber auch mit jedem fertigen Teig funktionieren oder aber selbstgemachtem!

Die Zwiebel kleinschneiden oder hacken und in etwas Öl in der Pfanne anbraten. Das Hackfleisch hinzugeben und mitbraten. Wir hatten noch ein paar Pilze, also habe ich auch diese kleingeschnitten und dann in die Pfanne gegeben. Nicht vergessen, das Fleisch gut zu würzen!

Anschließend die passierten Tomaten dazugeben. Eigentlich sollten 500ml reichen - es ist besser, wenn die Fleischmischung nicht so flüssig ist. Wer mag, kann jetzt noch Kräuter wie Basilikum oder Oregano dazugeben.

Jetzt kann auch der Frischkäse untergerührt werden. Im Rezept stand, man solle eine Champignonsoße benutzen - die hatten wir nicht. Deshalb hab ich anstatt normalem Frischkäse einen Steinpilzfrischkäse benutzt. Kräuter- oder normaler Frischkäse sollten aber auch genügen.

Die Pfanne mit der Fleischsoße zur Seite stellen und nun den Teig ausrollen - am besten rund! Jetzt kommt der kniffelige Teil: die Fleischmasse muss auf dem Teig verteilt werden - so dünn wie möglich! Am besten auch nur in der Mitte. Wenn die runde Fläche bedeckt ist, den Teig in 8 "Kuchenstücke" schneiden (also in 8 dreieckige Stücke).

Nun muss jedes Stück - angefangen an der breiten Seite - eingerollt werden. Wahrscheinlich quillt die Fleischmasse jetzt brav links und rechts raus :D keine Bange - den Spaß hatte ich auch. Am besten sollten die gerollten Hörnchen direkt auf ein Backblech gelegt werden. Jetzt den verbleibenden Teig mit der Fleischmasse bestreichen, in 8 Stücke schneiden und ebenfalls einrollen.

Das Ei aufschlagen und das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eigelb etwas aufschlagen und mit einem Pinsel auf den Hörnchen verteilen. Anschließend können die Hörnchen noch mit ein wenig Käse bestreut werden. Das war's! Ab in den Ofen und ca. 25 min bei 180°C backen lassen.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wird noch ein Rest von der Fleischsoße übrigbleiben, also nicht wundern!



Luis' Note: 9,8