Sonntag, 9. März 2014

Italienische Pfannkuchenrolle

Heute musste es etwas Leichtes und Gesundes sein, da wir zum Frühstück bereits gesündigt haben (Nutellakuchen mmmh lecker!). Ich hatte vor längerer Zeit schon einmal diese Pfannkuchenrolle gemacht, aber aus irgendwelchen Gründen dann doch nicht gepostet. Nachdem Luis heute so begeistert war und der Rolle glatte 10 Punkte gegeben hat, muss ich das Rezept aber endlich vorstellen!

Zutaten:

  • 5 Eier
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Mineralwasser
  • 100 g Mehl
  • Salz/Pfeffer
  • 50 g Rucola
  • 150 g Parmaschinken
  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 200 g Kräuterfrischkäse

Zubereitungszeit: 25 min (davon 15 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Rucola verlesen, waschen und am besten in einer Salatschleuder trockenschleudern.

Eier, Milch, Wasser und Mehl zu einem Teig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den flüssigen Teig daraufschütten (gleichmäßig verteilen). Die Hälfte des Rucola im flüssigen Teig verteilen und etwas eindrücken. Die Mischung für etwa 15 min bei 200 Grad in den Ofen schieben.

Für die Füllung die getrockneten (nicht in Öl eingelegten) Tomaten kleinschneiden und mit dem Frischkäse vermischen. Noch einmal mit Pfeffer abschmecken (evt. auch Salz).

Wenn der Pfannkuchen fertig ist, diesen aus dem Ofen nehmen und mit dem Backpapier vom Backblech nehmen. Die Käsefüllung gleichmäßig darauf verteilen. Den Parmaschinken einfach etwas kleiner rupfen und auf der Füllung verteilen. Jetzt noch den restlichen Rucola darüber streuen.

Der Pfannkuchen wird jetzt von der langen Seite her aufgerollt - kann relativ eng gerollt werden. Jetzt nur noch in gleichmäßig große Stücke schneiden. Bitte beachtet, dass der Pfannkuchen schnell abkühlt - daher muss er auch schnell verzehrt werden :).



Luis' Note: 10

Sonntag, 23. Februar 2014

Risotto alla Milanese

Mein erstes Risotto alla Milanese habe ich tatsächlich in Brasilien gegessen - genaugenommen in Rio de Janeiro. Das war echt ein Genuss. Wahrscheinlich, weil man ja sonst auch nicht so häufig Safran benutzt. Um ehrlich zu sein handelt es sich bei dem jetzt vorgestellten Rezept um ein falsches Risotto alla Milanese-Rezept... statt des so teuren Safran habe ich Kurkuma benutzt und es hat mich überzeugt. Einfach nur lecker! Übrigens wird das Original Risotto alla Milanese ohne Shrimps zubereitet - also könnt ihr diese auch weglassen.

Zutaten:

  • 300 g Risottoreis (vorzugsweise Typ Carnaroli superfino)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 80 g Butter
  • 100 ml Weißwein
  • 1 TL Kurkuma
  • 200 g Shrimps (groß)
  • 75 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer

Zubereitungszeit: 40 min
Schwierigkeitsgrad: schwer

Die Hälfte der Butter in einem Topf schmelzen. Die Frühlingszwiebeln kleinschneiden und in die heiße Butter geben und ca. 2 min anschwitzen. Dann den Reis dazugeben und in der Butter wenden. Jetzt langsam den Weißwein angießen und die Temperatur etwas erhöhen.

Wenn der Weißwein komplett verdampft ist, gebt ihr die Kurkuma hinzu. So erhält der Reis schonmal eine schöne gelbe Farbe.

Jetzt gebt ihr nach und nach langsam die Gemüsebrühe hinzu. Immer nur so viel, dass der Reis komplett in der Brühe schwimmt, nicht aber mehr. Sobald das Wasser verdampft ist, gebt ihr wieder etwas dazu, solange, bis die 1,5 Liter komplett vom Reis aufgenommen worden sind. Der Reis wird dabei immer cremiger. Wichtig ist auch, dass ihr immer gut umrührt und den Reis vom Boden und vom Rand des Topfes abkratzt. Der Reis darf nicht zu flüssig sein, daher kann es gut sein, dass ihr eventuell auch etwas weniger als die kompletten 1,5 Liter benutzen müsst. Einfach geduldig sein und nur langsam die Brühe dazugeben. Bis die komplette Brühe verkocht ist, dauert es etwa 2o min. Zum Ende hin könnt ihr die Hitze auch langsam etwas reduzieren. Die Shrimps gebt ihr am besten mit den letzten ml Flüssigkeit dazu, damit so noch ein bisschen in der Brühe garen können.

Jetzt kommen die restlichen 40 g Butter und der geriebene Parmesan dazu. Außerdem wird jetzt noch mit Salz und Pfeffer nachgewürzt. Noch einmal gut umrühren und 3 min ziehen lassen, bis ihr das Risotto servieren könnt.


Luis' Note: 9,3

Bananenkuchen

Wenn einen die Lust auf etwas Süßes überkommt und man feststellt, dass man sogar alle Zutaten zu Hause hat, dann macht man sich eben mal schnell einen Kuchen! In unserem Fall war das ein Bananenkuchen - richtig fruchtig und saftig und vor allem bananig!

Zutaten:

  • 100 g Joghurtbutter
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier
  • 75 g Haferflocken
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Bananen
  • 250 g Magerquark
  • 150 g Dinkelmehl
  • evt. Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitungszeit: 65 min (45 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: mittel


Mit dem Mixer die Butter mit 60 g des Zuckers und des  gesamten Vanillezuckers schaumig schlagen. Die Vanilleschote aufschlitzen und das Innere herauskratzen und zu der Buttermischung hinzufügen.

Die Eier trennen (Eiweiß wird noch gebraucht) und das Eigelb ebenfalls unter die Mischung rühren. Wenn alle Eigelbe untergemischt sind, die Bananen schälen, mit einer Gabel kleindrücken und gemeinsam mit dem Quark langsam unter das Butter-Zucker-Gemisch heben.

Mehl und Backpulver sieben und gemeinsam mit den Haferflocken unterheben.

Zuletzt  wird das Eiweiß mit dem restlichen Zucker und ggf. einer Prise Salz steifschlagen und dann ebenfalls vorsichtig unter den Teig gehoben. So entsteht ein zarter, fluffiger Teig.

Den Teig füllt ihr dann in eine Springform (26 cm, entweder eingefettet oder mit Backpapier ausgelegt) und schiebt ihn für 45 min bei 180 °C in den Backofen.

Nach dem Backen und Auskühlen (und Stürzen natürlich) könnt ihr den Kuchen noch mit etwas Puderzucker bestäuben. Übrigens solltet ihr den Kuchen schnell verzehren, da er seine Saftigkeit nach und nach etwas verliert.




Luis' Note: 9,5

Samstag, 15. Februar 2014

Jägerschnitzelpfanne

Es vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht Lust auf Schnitzel habe. So ein richtig leckeres Wiener Schnitzel - hmmm. Leider ist frittieren nicht so mein Favorit, deshalb weichen Luis und ich häufig auf andere Arten von Schnitzel aus. Heute haben wir das folgende Rezept ausprobiert - und für superlecker empfunden (siehe Note)! Außerdem ist es auch noch richtig leicht zuzubereiten!

Zutaten:

  • 500 - 600 g gemischte Pilze (entweder tiefgefroren oder aus dem Glas, natürlich gehen auch frische)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 50 g getrocknete Tomaten (müssen nicht eingelegt sein!)
  • 500 g Hähnchenbrustschnitzel
  • 200 ml Sojacreme (ersatzweise Cremefine Pilze)
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • etwas frischer Rosmarin
  • Salz, Pfeffer, italienische Gewürzmischung (auch lecker: Tomate Mozzarella Salz)
  • Beilage nach Wahl (z. B. Spätzle, Reis, Schupfnudeln...)

Zubereitungszeit: 25 min
Schwierigkeitsgrad: leicht

Die Schnitzel abwaschen, trockentupfen und in etwa 50 g große Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Schnitzelchen von beiden Seiten etwa 3 min anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.

Frühlingszwiebeln waschen und kleinschneiden. Die Pilze aus dem Glas gut abtropfen lassen. Solltet ihr tiefgefrorene Pilze verwenden, könnt ihr diese vorher etwas antauen lassen, damit sie ein bisschen Wasser verlieren.

Wenn die Schnitzel fertig sind, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Dann die Pilze in der gleichen Pfanne mit etwas Salz und Pfeffern anbraten und nach etwa 2 min die Frühlingszwiebelringe dazugeben. Weitere 2 min bei mittlerer Hitze anbraten lassen.

Zwischenzeitlich könnt ihr die getrockneten Tomaten etwas zerkleinern und den Rosmarin waschen, abzupfen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden.

Jetzt nach und nach die Sojacreme und die Gemüsebrühe zu den Pilzen und den Frühlingszwiebeln geben.

Nach kurzer Zeit könnt ihr dann bereits die Tomaten und den Rosmarin dazugeben. Jetzt alles köcheln lassen, bis die Soße cremig wird. Nun gebt ihr die Schnitzel wieder in die Pfanne und erwärmt sie noch einmal in der Soße. Außerdem müsst ihr nun gut nachwürzen. Mit Salz vorsichtig sein, da die Gemüsebrühe und die Tomaten bereits recht salzig sind. Besonders gut dazu passt eine italienische Gewürzmischung (mit Paprika, Oregano usw.).

Überraschenderweise schmeckt die Sojacreme gar nicht nach Getreide, wie man es von der Sojamilch her kennt. Wir waren begeistert und ich denke, wir werden Sojacreme nun öfter mal verwenden.


Luis' Note: 10