Samstag, 10. März 2012

Bunter Gnocchi-Auflauf

Auf der Suche nach neuen Rezepten im Internet, stieß ich vor Kurzem auf eines mit Gnocchi. Luis und ich wollten gerne mal wieder einen Auflauf machen - warum also nicht gleich ein Gnocchi-Auflauf? Wie sich herausgestellt hat eine perfekte Kombination!

Zutaten:
  • 750 g Gnocchi
  • 200 g Schinken
  • 300 g Pilze
  • 1 Dose passierte Tomaten oder 250 g frische Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Öl
  • 100 - 150 ml Sahne oder Crèmefine
  • 200 g Mozzarella
  • 150 g geriebener Käse
  • Kräuter (Basilikum, Oregano...)

Zubereitungszeit: 15 min (+20 - 25 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht

Gnocchi in Salzwasser weich kochen. Gleichzeitig könnt ihr auch schon den Backofen auf 180 °C vorheizen und eine größere Auflaufform mit Butter einfetten.

Die Zwiebel kleinhacken und im Öl andünsten. Den Schinken würfeln und die Pilze in Scheiben schneiden oder einfach vierteln. Sobald die Zwiebeln glasig sind, den Schinken und die Pilze dazugeben und kurz mitbraten.

Wer frische Tomaten hat, sollte diese nun kleinschneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Ansonsten einfach die Dose passierte Tomaten dazugeben und köcheln lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und der Soße mit italienischen Kräutern den letzten Schliff geben. Wer mag kann auch noch frisches Basilikum kleinhacken und dazugeben.

Die Gnocchi sollten mittlerweile fertig sein. Einfach abschütten und in die vorgefettete Form geben.

Dann die Soße mit Sahne ablöschen, alles vom Herd nehmen und über die Gnocchi geben.

Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und gleichmäßig über der Soße verteilen. Anschließend noch den geriebenen Käse dazugeben.

Bei 180 °C ca. 20 - 25 min im Ofen backen lassen. Fertig!


Luis' Note: 9,13

Sonntag, 4. Dezember 2011

Cranberry-Orangen Muffins

Winterzeit ist Cranberryzeit - zumindest bei uns in Deutschland. Ich war ganz überrascht, im Supermarkt die frischen Beeren zu finden. Jedenfalls habe ich sie gleich eingepackt und zu Hause in Muffins weiterverarbeitet.



Zutaten:
  • 250 g Zucker
  • 250 g Cranberries
  • 100 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 1 Becher (200 g) Saure Sahne
  • 2 Orangen (falls gespritzt: zusätzlich Orangenaroma)

Zubereitungszeit: 25 min (+ 25 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: mittel


Die Cranberries mit Wasser waschen und gut abtropfen lassen.

Sofern ihr Bio-Orangen benutzt, reibt die Schale von einer der Orangen ab (bitte erst gründlich waschen!). Anschließend presst den Saft von beiden aus und messt 100 ml davon ab. Die abgemessene Flüssigkeit dann zusammen mit 100 g Zucker in einem Topf erhitzen und warten, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Dann die Cranberries in den heißen Saft schütten und bei schwacher Hitze max. 3 min köcheln lassen. Die Beeren sind fertig, sobald sie aufplatzen. Anschließend das Ganze noch ein bisschen  ziehen lassen und die Cranberries dann durch ein Sieb abschütten. Die Brühe braucht ihr nicht aufheben.

Jetzt könnt ihr den Backofen auf 180 °C vorheizen und das Backblech mit Förmchen vorbereiten.

Jetzt zum Teig: Eier, saure Sahne, den restlichen  Zucker, die Orangenschale und Butter gut verrühren. Danach das Mehl mit dem Backpulver dazusieben.

Jetzt abwechselnd Teig und Cranberries in die Förmchen füllen - beginnend mit dem Teig. Wenn alle Förmchen gefüllt sind, geht's ab in den Ofen - und zwar für etwa 25 - 30 min bei 180 °C Umluft.




Luis Note: 8,9

Sonntag, 20. November 2011

Pão de Queijo

Bei meinem ersten Brasilienbesuch habe ich mich bereits unsterblich in die kleinen leckeren Brötchen verliebt! Glücklicherweise konnte ich das Mehl hier in Deutschland finden (Kleinmarkthalle Frankfurt) und sie nun selbst nachbacken! Die Brötchen eignen sich hervorragend als Snack für Parties. Wer mag, kann sie mit Doce de Leite oder Goiabada essen, genau so, wie es die Brasilianer auch machen! (...bei Gelegenheit füge ich auch noch ein Zutatenbild hinzu!)


Zutaten:
  • 500 g Tapioka/Maniok-Mehl
  • 200 ml Milch
  • 80 g Butter (geschmolzen)
  • 2 Eier
  • 500 g Parmesan
  • 1 TL Backpulver

Zubereitungszeit: 30 min (+ 30 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: mittel


Den Käse raspeln - das kann unter Umständen sehr lange dauern, ist aber leider nötig. Sobald alles fertig geraspelt ist, den Käse mit dem Mehl und dem Backpulver vermischen.


Die Milch erwärmen und die Butter darin schmelzen. Mit etwas Salz würzen. Dann alles mit der Mehlmischung vermischen, bis eine glatte Masse entsteht. Die Eier aufschlagen, verquirlen und anschließend zum Rest der Zutaten hinzufügen. Falls der Teig zu sehr bröselt, etwas mehr Milch hinzugeben. Ihr solltet den Teig mit den Händen kneten, das geht am einfachsten.


Anschließend kleine Bällchen formen. Aus dem Teig können ca. 40 Brötchen gemacht werden.
Bei 200°C Umluft im Ofen etwa 20-30 min backen.

Man kann die Brötchen auch einfrieren und später wieder im Ofen aufbacken - schmeckt genauso frisch und gut!


Luis' Note: 9

Eierlikörkuchen

Gestern konnte ich im Supermarkt nicht am Eierlikör vorbeilaufen - eigentlich weiß ich gar nicht genau, warum. Trinken tue ich den Likör gar nicht und eigentlich benutze ich ihn nur im Sommer zum Verfeinern von Obstsalat. Da ich mich vor Luis rechtfertigen musste, warum ich den Eierlikör kaufen muss, hab ich gesagt, ich will Eierlikörkuchen backen!




Zutaten:

  • 5 Eier
  • 250 g Puderzucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 250 ml Salatöl
  • 250 ml Eierlikör
  • 125 g Mehl
  • 125 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver



Zubereitungszeit: 15 min (+ 45 min im Ofen)
Schwierigkeitsgrad: leicht



Backofen auf 180°C vorheizen.

Der Kuchen ist superleicht und schnell gemacht (mal abgesehen von der Backzeit natürlich). Ganz wichtig ist, dass ihr den Puderzucker siebt, sonst gibt es hässliche Klümpchen später im Kuchen - genau das Gleiche gilt auch für das Mehl.

Einfach Eier, Puderzucker und Vanillezucker cremig schlagen. Öl und Eierlikör dazu gießen und unterrühren. Zum Schluss Mehl, Speisestärke und Backpulver dazugeben und rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

Bei 175°C (Umluft) 45 min backen. Wundert euch nicht, wenn der Kuchen nicht dunkel wird! Das ist ganz normal. Wenn er fertig gebacken ist, sollte er eine satte gelbe Farbe haben. Ach ja - und benutzt vorsichtshalber eine große Backform (Springform oder Guggelhupf).

Der Kuchen unten auf dem Bild ist ganz frisch und noch warm. Wenn er etwas abgekühlt ist, könnt ihr ihn zusätzlich noch mit Puderzucker bestreuen oder sogar mit Schokolade dekorieren!



Luis' Note: