Mittwoch, 16. März 2011

Thailändischer Glasnudelsalat

Im letzten Jahr habe ich meine Liebe zum Dampfgaren entdeckt! Auf diesem Weg möchte ich Sabine und Stefan nochmal viiiielen Dank sagen für den Dampfgartopf! Er erweist uns tolle Dienste und wir haben ihm auch einen großen Bruder gekauft.



Zutaten:

  • 1 Mango
  • 200 g Glasnudeln
  • 1-2 Limetten
  • 1 Orange
  • 400 g Shrimps
  • 4 EL Sesamöl
  • 1-2 EL (flüssiger) Honig
  • Chiliflocken oder 1 Chilischote
  • frisches Basilikum
  • Salz/Pfeffer

Zubereitungszeit: 30 min
Schwierigkeitsgrad: mittel

Bei Glasnudeln handelt es sich um eine Art Instantnudeln, die nur mit kochendem Wasser übergossen werden und dann ein paar Minuten ziehen müssen. Wer einen Wasserkocher zur Hand hat, kann also etwas Zeit sparen!

In einen Topf mit Dämpfeinsatz etwas Wasser füllen und die Shrimps in den Einsatz legen. Sofern die Schwänzchen noch nicht entfernt sind, solltet ihr das erst machen. Dann den Deckel drauf und etwa 5 Minuten dämpfen lassen. Die meisten Shrimps aus dem Supermarkt sind ja bereits gekocht, allerdings bietet sich das Dämpfen trotzdem an, da die Garnelen so nicht so stark schrumpfen! In der Pfanne würden sie zu viel Wasser verlieren.

Da von einer Limette und von der Orange die Schale für das Rezept verwendet werden müssen, ist es besser, wenn man unbehandelte Früchte nimmt. Wer allerdings keine BIO Limetten oder BIO Orangen zur Hand hat, kann mit einem kleinen Trick etwas Geschmack zaubern: es gibt Backaromen z.B. von Dr. Oetker in genau diesen Geschmacksrichtungen - sie sind ein guter Ersatz. Solltet ihr diese abgeriebenen Schalen benutzen, nehmt nicht zu viel! Ein halbes Päckchen reicht auf jeden Fall aus!

Bei der normalen Zubereitung sollte das Obst gut abgewaschen und dann von jeweils einer Limette und von der Orange die Schale abgerieben werden. Anschließend noch den Saft auspressen und in zwei gesonderten Gefäßen auffangen.

Der Orangensaft und die Orangenschale werden dann mit etwa 2 EL Sesamöl und Chilistreifen verrührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Bei einer Zubereitung mit einer frischen Schote einfach die Schote gut abwaschen, entstielen und entkernen, längs aufscheiden und in kleine Streifen schneiden. Das ist aber wirklich höllisch scharf! Ich hab auf Chiliflocken zurückgegriffen und war zugegebenermaßen etwas erschrocken, als ich geschmeckt hab, wie scharf das Essen ist!

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern entfernen und es dann in feine Streifen oder Würfel schneiden. Die Basilikumblätter abzupfen und fein schneiden.

Die Nudeln sollten mittlerweile fertig sein. Nehmt sie aus dem Wasser, drückt sie etwas aus und schneidet sie in kleine Stücke (geht ganz gut mit einem Messer, wenn die Nudeln noch im Sieb sind). Dann die Mangostreifen, Basilikumblätter und die Orangenmarinade unterrühren.

Jetzt wird der Limettensaft und die Schale verarbeitet: hierzu diese einfach mit 2 EL Sesamöl und Honig verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer keinen flüssigen Honig hat, kann den zähen Honig langsam in der Mikrowelle "schmelzen". Aber bloß nicht zu lange und zu heiß einstellen!

Jetzt die Garnelen in die Limettenmarinade geben und anschließend alles auf dem Glasnudelsalat anrichten. Die zweite Limette dient übrigens lediglich zum Dekorieren - ist also nicht zwingend notwendig.




Luis' Note: 9,2

Joghurt-Waffeln

Waffeln - ich liebe sie! Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, sie zuzubereiten, und es ist immer einfach, sie zu machen! Das einzige Problem ist: man braucht ein Waffeleisen und es dauert eine Weile, bis man den Teig verarbeitet hat.


Zutaten für ca. 16 Waffeln:

  • 150 g Butter
  • 5-6 Eier (je nach Größe)
  • 150 g Puderzucker
  • 400 g Joghurt (natur oder Vanille)
  • 200 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Schokostreusel nach Belieben

Zubereitungszeit: 15 min (+30 min fürs Backen)
Schwierigkeitsgrad: leicht

Die Butter kann entweder geschmolzen werden oder in mehrere kleine Stücke zerteilt werden. Je weicher die Butter, desto besser! Dann die Eier hinzufügen. Die Menge von 6 Eiern erschien mir recht viel - ich habe nur 5 benutzt und es hat auch hervorragend funktioniert!

Den Puderzucker am besten durch ein Sieb geben, sonst bleibt er viel zu klumpig! Dann noch den Joghurt dazugeben und alles mit dem Handrührgerät vermischen.

Das Mehl, das Backpulver und die Speisestärke sollten am besten auch gesiebt werden, bevor sie den restlichen Zutaten hinzugefügt werden. Jetzt noch eine kleine Prise Salz dazugeben und nochmal alles gut vermischen. Ganz zum Schluss könnt ihr dann die Schokostreusel unterrühren. Ich schütte immer drauf los - deshalb habe ich keine feste Menge angegeben.

Dann ist der Teig auch schon fertig! An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich ein wundervolles Waffeleisen hab, was ich zu Beginn bloß einmal einfetten muss und dann nie wieder! Die Waffeln hängen nicht an und werden schön gleichmäßig goldgelb. Ich habe mal gelesen, dass man das Eisen besser nie mit Spülmittel saubermachen sollte - sondern nur mit klaren Wasser und Küchentüchern. Ich vertraue auf diese Methode - und es scheint ja auch zu funktionieren!

Ach ja, eine kleine Soßenkelle sollte eigentlich reichen, um die richtige Menge Teig ins Eisen zu füllen.



Luis' Note: 9,0

Bruschetta

Seit Ewigkeiten schon wollte ich unbedingt mal Bruschetta machen, allein aus dem Grund, dass in allen tiefgekühlten 5kg Knoblauch drin sind. Und beim Italiener bekommt man sie eigentlich auch immer mit viel Knobi :( Diesmal hatte ich sogar zwei Tester und beide waren echt begeistert! Das hat mich natürlich umso mehr gefreut. Kommendes Wochenende werde ich daher für eine Einweihungsparty doppelte Portion machen! :D (diesmal solltet ihr euch übrigens nicht auf mein Foto verlassen - ich war so in Eile, dass ich den Käse vergessen habe und zu viele Tomaten genommen hab!)



Zutaten:
  • 4-5 Tomaten (je nach Größe)
  • 1 Packung Mozzarella
  • Italienische Kräuter und frisches Basilikum
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer
  • (wer mag 3 Zehen Knoblauch)
Zubereitungszeit: 20 min (+10-12 min im Ofen)
Schwierigkeitsgrad: einfach


Backofen auf 180°C vorheizen.

Ciabattabrot kann man ja zum Glück schon fertig kaufen! Am leichtesten geht es mit dem zum Aufbacken aus dem Supermarkt. Das Brot (unaufgebacken) einfach in 1cm breite Scheiben schneiden. Die kann man dann direkt schon auf ein Backblech legen. Wenn alles geschnitten ist, die Scheiben mit etwas Olivenöl bestreichen (ich hab wirklich einen Backpinsel dafür genommen).

Wer das ganze jetzt mit Knoblauch mag, kann eine Zehe ganz fein hacken und es unter das Öl mischen und damit dann die Scheiben bestreichen.

Anschließend kommt alles schonmal für etwa 7 Minuten in den Ofen. In dieser Zeit die Tomaten waschen und würfeln. Außerdem die Zwiebel hacken und zu den Tomaten geben. Am besten alles in einer größeren Schüssel mischen und dann ca. 5-6 EL Olivenöl dazugeben.

Für Knobi-Fans gilt jetzt: die verbleibenden 2 Zehen durch eine Knobipresse drücken und zum Tomatengemisch dazugeben.

Nicht vergessen mit Salz, Pfeffer und Kräutern wie z.B. Oregano oder Basilikum zu würzen! Frisches Basilikum macht sich wirklich gut - allein wegen der grünen Farbe!

Dann sollte alles etwa 10 Minuten ziehen. Jetzt muss noch der Mozzarella kleingeschnitten werden - am besten auch in kleine Würfelchen. Nachdem alles gezogen hat, den Käse untermischen.

Die vorgebackenen Ciabattascheiben aus dem Ofen holen und das Tomaten-Käsegemisch darauf verteilen. Dann muss das Brot nochmal in den Ofen - aber nicht allzu lange! 5 Minuten sollten reichen.



Luis' Note:
9,3

Donnerstag, 24. Februar 2011

Bolo de Banana

Dieses Rezept habe ich im vergangenen Jahr in Brasilien kennengelernt - daher auch der Name. Besonders lecker schmeckt er von meiner Schwägerin und meiner Schwiegermutter!



Zutaten:
  • 100 g feine Haferflocken
  • 150 g brauner Rohrzucker
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Eier
  • 2 Bananen
  • 40 ml Öl
  • 1 TL Zimt
  • 125 ml Wasser
Zubereitungszeit: 20 min (+ 25 min im Backofen)
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer

Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiß aufheben. Eigelb mit Zucker, Wasser und Öl in eine Schüssel geben. Haferflocken dazuschütten und mit dem Handrührgerät mixen.

Das Mehl und das Backpulver sieben und zum Rest der Zutaten in die Schüssel geben. Erneut mit dem Rührgerät vermischen, bis ein glatter Teig entsteht. Dann noch den Zimt dazugeben und unterrühren.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den restlichen Teig heben. Dann eine Springform einfetten und den Boden mit etwas Zucker bestreuen - aber nicht zu viel, sonst wird's zu süß. Den fertigen Teig dann in die Form geben.

Die zwei Bananen schälen und kleinschneiden. Die Scheiben dann gleichmäßig auf der Teigfläche verteilen. Am besten außen anfangen und nach innen vorarbeiten. Wer mag kann jetzt nochmal ein wenig Zimt darüberstreuen, bevor es zum Backen in den Ofen geht.

Der Kuchen ist richtig fluffig und fruchtig! Wer allerdings das steife Eiweiß nicht richtig untergehoben hat, muss mit einem bissfesteren Kuchen rechnen. ;)



Luis' Note: 9,5