Montag, 17. Januar 2011

Frühlingsrollen

Diesmal eine Herausforderung :D Ich habe noch nie Frühlingsrollen gemacht und da in allen Rollen aus dem Supermarkt Knoblauch drin ist, wollte ich gerne mal eine Version für Luis ohne machen. Außerdem macht kochen mit dem Wok Spaß!


Zutaten:
  • ca. 20 Reisteigplatten
  • 2-3 Karotten
  • 1 rote Paprika (oder 2 kleine)
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Glas Sojasprossen
  • 100g Glasnudeln
  • 150g Shrimps
  • (Butter)
  • Sesamöl
  • Sojasauce
  • Pfeffer/Salz/Chinagewürz/Chili/Paprika edelsüß
Zubereitungszeit: 35-40min
Schwierigkeitsgrad: schwer


Glasnudeln so gut es geht vom großen Ballen abtrennen (keine Chance mit Schere oder roher Gewalt!) und in kaltem Wasser einweichen. Dort sollten sie etwa 10 Minuten bleiben.

Währenddessen die Karotten schälen und in kurze Stifte schneiden. Die Paprika und Frühlingszwiebeln ebenfalls kleinschneiden und anschließend in etwas Sesamöl und Sojasauce anbraten. Karotten, Sojasprossen und Shrimps hinzugeben und mitanbraten.

Wenn die Glasnudeln gut eingeweicht sind, diese jetzt abschütten und etwas zerkleinern. Dann zu den restlichen Zutaten dazugeben. Nun nach Belieben mit Salz, Pfeffer, Chili und eventuell Paprika edelsüß und Chinagewürzmischung abschmecken.

Jetzt kommt der kniffelige Teil: die Reisteigplatten müssen nun nach und nach kurz in warmen Wasser eingetaucht werden. Einige Zubereitungsvorschläge beinhalten auch das Bestreichen mit Butter - ich habe die Platten allerdings nur kurz eingeweicht.

Einen gehäuften Esslöffel mit dem Wokgemisch auf den unteren Teil einer eingeweichten Reisteigplatte geben und nun den unteren Teil über die Masse schlagen. Dann die Seiten einknicken. Nun kann die Platte mit Füllung einfach aufgerollt werden. Wer Probleme hat - so wie ich (es war ein harter Kampf mit den widerwilligen Zutaten) - kann aber auch einfach bei Youtube ein Video suchen, wie man die Rollen am besten macht! Das hat mir auch sehr geholfen.

Wenn alle Rollen fertig sind, etwas Sesamöl in eine Pfanne oder den Wok geben und dann die Frühlingsrollen kurz darin anbraten. Die noch glasig aussehenden Reisteigplatten sollten dann eine leicht gelbliche Farbe annehmen - das Anzeichen dafür, dass die Rollen fertig sind!

Am Besten mit einem leckeren fruchtigen Dip genießen!



Luis' Note: 8,3

Chow Mein

Aus dem Urlaub zurück, gleich mal was Neues ausprobieren, da wir jetzt einen tollen Wok haben!



Zutaten:
  • 150 - 200g Eiernudeln (Mie-Nudeln)
  • 300g Hühnchengeschnetzeltes
  • 1 rote Paprika
  • 100 - 200g Pilze (Shiitake oder Champignons)
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 100g Sojabohnensprossen
  • Sojasauce
  • Sesamöl
  • Öl
  • Pfeffer/Chinagewürz
  • (Knoblauch)
Zubereitungszeit: 30min
Schwierigkeitsgrad: mittel


Zuerst die Eiernudeln in eine Schüssel geben und in Stücke brechen (sie sind recht lang). Dann mit kochendem Wasser übergiesen. Am besten in einem Wasserkocher erhitzen, das geht viel schneller! Nun müssen die Nudeln einen Moment einweichen und währenddessen kann man die anderen Zutaten verarbeiten.

Falls das Hühnchen noch nicht kleingeschnitten gekauft wurde, nun das Fleisch in kleine Stücke schneiden. Die Paprika, Pilze und Frühlingszwiebeln ebenfalls würfeln.

Etwas Öl erhitzen und das Hühnchen einen Moment anbraten. Dann gleich die restlichen Zutaten (Paprika, Pilze, Frühlingszwiebeln und Sojasprossen) dazugeben und unter rühren etwas anbraten.

Die Nudeln nun abschütten und gut abtropfen lassen und dann zum Gemüse-Fleischmix hinzufügen. Weitere 5 Minuten unter ständigem Rühren vermengen. Anschließend etwas Sojasauce (Vorsicht - salzig, also eher sparsam verwenden) und Sesamöl (1 -2 EL) untermischen. Dann am besten mit Pfeffer und anderen Gewürzen (z.B. Chinagewürzmischung oder Paprika edelsüß) abschmecken.



Luis' Note: 8,7

Sonntag, 9. Januar 2011

Gefüllte Frikadellen

Frikadellen hat Luis schon in Japan kennen und lieben gelernt und da wir vor kurzem Lammhackfleisch bekommen haben, wollte ich gerne ein paar Lammfrikadellen machen - die schmecken mir nämlich besonders gut (und Luis kennt sie noch nicht)!


Zutaten:
  • 500g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • 1 altbackenes Brötchen
  • 1 Packung Fetakäse
  • Salz/Pfeffer
Zubereitungszeit: 20min
Schwierigkeitsgrad: leicht


Hackfleisch in eine Schüssel geben und das Ei dazugeben. Die Zwiebel hacken und hinzufügen. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir zu Weihnachten von meinen Eltern einen supertollen Zwiebelhacker bekommen haben, der zum Einsatz kam! Keine stinkenden Finger mehr!! Vielen Dank dafür!

Das Brötchen in Wasser einweichen, ein wenig auspressen und dann in kleine Stückchen zerrupfen (wir hatten leider keine Brötchen, da hab ich das ganze durch 2 Scheiben Toast ersetzt). Ebenfalls in die Schüssel zum Fleischgemisch geben. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Fetakäse würfeln. Die Würfel sollten nicht zu groß sein, weil sonst die Frikadellen ziemlich dick, bzw. hoch werden (dann passen sie z.B. nicht mehr so gut in Hamburgerbrötchen). Natürlich kann man auch jeden beliebigen anderen Käse verwenden. Fetakäse schmilzt allerdings nicht so leicht und bleibt schön in der Frikadelle drin.

Das Fleischgemisch muss nun gut durchgeknetet werden. Das geht am besten mit den Händen. Wenn alles gut vermischt ist, kleine Portionen abteilen und die gewürfelten Fetakäsestückchen mit der Fleischmasse umhüllen.

Danach nur noch Fett in einer Pfanne erhitzen und die Fleischbällchen etwa 10-15min von beiden Seiten anbraten.



Luis' Note: 9,1

Kürbissuppe

Meine absolute Lieblingssuppe, für die ich auch schon meine Schwiegereltern begeistern konnte!


Zutaten:
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 3 Karotten
  • Ingwer (frisch oder Pulver)
  • 1 Zwiebel
  • Chili
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Würfel Gemüsebrühe
  • ca. 1l Wasser
  • (ein Fläschchen Kokosmilch 200ml)
Zubereitungszeit: 25min
Schwierigkeitsgrad: leicht


Das gute am Hokkaidokürbis ist, dass man ihn nicht schälen muss! Dafür sollte man ihn aber gut abwaschen. Dann einfach den Kürbis zerteilen und die Kerne entfernen. Karotten schälen und etwas kleinschneiden. Karotten und Kürbis in einem Topf mit etwa 1l Gemüsebrühe kochen. Je nachdem, wie groß der Kürbis ist und wie viele Karotten man verwendet (die Zahl kann variiert werden), muss vielleicht weniger Wasser verwendet oder mehr Wasser hinzugefügt werden (eventuell auch berücksichtigen, dass man später noch Kokosmilch hinzugeben will).

Das ganze etwa 10-15min bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Danach mit einer großen Suppenkelle etwas Brühe und das Gemüse in einen Mixer geben und pürieren. Wer frischen Ingwer verwendet, kann jetzt die Stückchen dazugeben. Bei Pulver reicht es, wenn es später zur pürierten Suppe dazukommt. Nach und nach das Gemüse pürieren und zurück in einen Topf geben. Dann mit Salz und Pfeffer (und Ingwer) abschmecken. Wer mag, kann auch noch ein paar Chiliflocken hinzufügen.

Wer der Suppe einen exotischen Touch verleihen will, kann außerdem noch etwas Kokosmilch untermischen. Besser nicht die Creme aus Dosen, das schmeckt man nachher nicht mehr.



Luis' Note: 10,0